Millionenverluste

21. Mai 2019 12:40; Akt: 21.05.2019 12:46 Print

Kreis Trier-​​Saarburg einigt sich mit Bank

TRIER – Nachdem der Landkreis durch Zinswetten rund acht Millionen Euro Verlust erlitten hatte, hatte er zunächst eine Klage gegen die Landesbank Baden-Württemberg erwogen.

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Die Landesbank Baden-Württemberg konnte sich mit dem Landkreis Trier-Saarburg auf einen Vergleich einigen. (Bild: DPA/Sebastian Gollnow)

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Im Streit um Verluste bei Derivatgeschäften zur Zinssicherung hat sich der Kreis Trier-Saarburg nach eigenen Angaben mit der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gütlich geeinigt. Damit sei eine im März zunächst erwogene Klage des Kreises gegen die Bank vom Tisch, sagte ein Sprecher des Kreises am Dienstag in Trier. Über den Inhalt der Vergleichsvereinbarung sei von beiden Parteien Stillschweigen vereinbart worden. Die Verluste durch die Zinswetten in Form von Tausch-Geschäften (Swaps) mit der LBBW hatte die Kreisverwaltung im März auf rund acht Millionen Euro beziffert.

Der Kreis hatte versucht, sich mit den Finanzgeschäften dauerhaft niedrige Zinsen zu sichern und sich damit gegen schlechtere Konditionen für Kredite abzusichern. Da anschließend die Zinsen sogar in den negativen Bereich sanken, ging die Wette nach hinten los. Bundesweit hatte es ähnliche Fälle auch bei anderen Banken gegeben. Über den Vergleich haben zuvor Medien berichtet.

(L'essentiel/dpa)

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