Brexit

23. August 2019 13:10; Akt: 23.08.2019 13:11 Print

Luxemburg trifft ein No-​​Deal härter als die Briten

LUXEMBURG – Forscher haben ausgerechnet, was passiert, wenn Großbritannien die EU ohne einen Vertrag verlässt. Drei Länder trifft das härter als die Briten selbst.

storybild

Drei Länder trifft ein No-Deal härter als die Briten selbst. Auf Platz zwei: Luxemburg.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am 31. Oktober will das Vereinigte Königreich die EU verlassen. Das kündigte Premier Boris Johnson an: „Komme, was wolle“.

Am liebsten wäre ihm ein geregelter Brexit. Das betonte Johnson bei seinen Antrittsbesuchen in Berlin und Paris. Doch seine Bedingung ist, den irischen Backstop des Abkommens zu kippen. Brüssel schließt das aus. Darum steigt die Wahrscheinlichkeit eines No-Deal-Brexits.

Auch Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn bezweifelt, dass der Streit über den Backstop innerhalb der kommenden Wochen gelöst werden könne. «Wunder sind nie auszuschließen, aber ich bin schon skeptisch», sagte Asselborn in einem SWR-Interview am Donnerstag.

Wer zahlt die Rechnung für einen harten Brexit?

Forscher am deutschen Ifo-Institut haben ausgerechnet, welche wirtschaftlichen Konsequenzen ein harter Brexit hätte. Die schlechte Nachricht: Drei Länder soll es noch härter treffen als die Briten selbst – darunter Luxemburg.

Am härtesten trifft ein EU-Austritt ohne Vertrag Irland, sagen die Forscher. Dort könnte das Wohlstandsniveau um 8,16 Prozent fallen. Da Luxemburg ebenfalls besonders eng mit Großbritannien verwoben ist, könnte das Wohlstandsniveau hier um 5,23 Prozent sinken. Der dritte Staat, den es hart treffen könnte, ist Malta. Hier könnte es ein Minus von 5,19 Prozent geben.

(Marlene Brey/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • JC am 23.08.2019 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    soll dat elo dat neid Drockmettel sin ? Letzebuerg ass dach souwisou hin .

    einklappen einklappen
  • LuxFinance am 23.08.2019 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    Fond werden wohl kaum nach London zurück ziehen, da diese bei einem harten Brexit von dort aus nicht mehr in der restlichen EU verkauft werden können (siehe MIFID II) .... eher kommen noch mehr nach Luxemburg (oder Irland) , genau wie die Versicherer. Die Deutschen werden mehr leiden, da Sie viel mehr Industrie-Güter nach UK exportieren, und viel weniger aus UK importieren.

    einklappen einklappen
  • der Anton vom Hof am 23.08.2019 17:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    sait1 Joër wees ee jo awer wou et higeet, do kéint ee sech prepareieren. Mee souwisou, all déi Experte dache just esouvill wéi 1 Aktie vun decLeemanbrothers 1 Dag virum Crash

Die neusten Leser-Kommentare

  • péiter am 24.08.2019 13:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bla bla dat ass net vouwer,d'englänner komme bei eis kréischen......kucks du!!

  • vmacrjaikn am 24.08.2019 13:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lëtzebuerg soll sech keng gedanken dodriwwer maan eis geet et gudd menger meenung no trëfft et dën englänner mei , well alles wat si vunn eis kreien ,gët fir si mi deier an et dauert mi laang bis dat si et kreien , dovir ass dat interessi mi grouss dat si keen brexit kreien , mee ander eu bleiwen ....... si musse just hirre verstand gebrauchen , mee , verstand , dat ass eng saach di geléiert muss sin , een englänner mat verstand , ass schwéier ze fannen,wou geet ern do sichen? an america , beim trump , secher net......

  • JC am 24.08.2019 10:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    warum ziehen Sie denn nicht nach England ?

  • Saupreis am 24.08.2019 09:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Komisch. Jedes europäische Land trifft ein harter Brexit harter als England selber. Aber sich mit England auseinander zu setzen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen, das will auch keiner, weil sie alle angepisst sind das England die EU verlässt.

  • der Anton vom Hof am 23.08.2019 17:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    sait1 Joër wees ee jo awer wou et higeet, do kéint ee sech prepareieren. Mee souwisou, all déi Experte dache just esouvill wéi 1 Aktie vun decLeemanbrothers 1 Dag virum Crash