Alter in Luxemburg

12. März 2019 17:10; Akt: 12.03.2019 17:17 Print

Mehrheit der Luxemburger besorgt über Rente

LUXEMBURG – Insgesamt befürchten 57 Prozent der Luxemburger, dass sie nach ihrem Berufsleben nicht genug Geld haben werden, so eine Studie der ING Bank.

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In Luxemburg wird überdurchschnittlich viel gespart. (Bild: Pixabay)

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Mehr als die Hälfte der Luxemburger (57 Prozent) hat Angst davor, im Alter nicht genug Geld zum Leben zu haben, so eine am Dienstag veröffentlichte ING-Bank-Studie. Dies ist im Vergleich der insgesamt 15 untersuchten Länder etwas weniger als der Durchschnitt (61 Prozent).

Es sind allerdings nicht die Älteren, die sich am meisten Sorgen machen. Insgesamt äußern 45 Prozent der über 65-Jährigen ihre Ängste, 64 Prozent der 25- bis 34-Jährigen geben die gleiche Antwort. Die 18- bis 24-Jährigen, die studieren oder gerade erst ins Berufsleben eintreten, sind zu 57 Prozent besorgt. Von der erwerbstätigen Bevölkerung erwarten 35 Prozent, dass sie nach ihrer beruflichen Laufbahn gelegentlich arbeiten müssen, und fast ebenso viele glauben, dass sie im Rentenalter nicht mehr den gleichen Lebensstandard haben werden.

Diese Sorge ist nicht unbedingt mit einem Mangel an Erspartem verbunden. Luxemburg ist in der Studie das Land mit dem geringsten Anteil an Haushalten ohne Ersparnisse (13 Prozent). Umgekehrt geben drei Viertel der Haushalte an, dass ihre Ersparnisse mehr als drei Monate ihrer üblichen Ausgaben decken. Aber die Hälfte der Befragten hat keinen anderen Pensionsplan, als den von der Regierung oder dem Arbeitgeber vorgeschlagenen.

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sputnik am 12.03.2019 19:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sozialschmarotzer müsste man sein und die Gesetzeslücken kennen lernen, dann könnte man leben wie Gott in Frankreich, einfach sorgenlos, da die arbeitende idiotengesellschaft oder Rentner ja diese finanzieren .

  • svendorca am 12.03.2019 17:56 Report Diesen Beitrag melden

    sparen??..das war einmal!..fragen sie mal Flüchtlinge die den Revis erhalten, wie viel denen ende des Monats übrig bleibt, und ein Rentner der 43 Jahre gearbeitet hat,eine Mindestrente erhält, wer am besten wegkommt!!!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • sputnik am 12.03.2019 19:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sozialschmarotzer müsste man sein und die Gesetzeslücken kennen lernen, dann könnte man leben wie Gott in Frankreich, einfach sorgenlos, da die arbeitende idiotengesellschaft oder Rentner ja diese finanzieren .

  • svendorca am 12.03.2019 17:56 Report Diesen Beitrag melden

    sparen??..das war einmal!..fragen sie mal Flüchtlinge die den Revis erhalten, wie viel denen ende des Monats übrig bleibt, und ein Rentner der 43 Jahre gearbeitet hat,eine Mindestrente erhält, wer am besten wegkommt!!!

    • Drachenzwerg am 12.03.2019 19:01 Report Diesen Beitrag melden

      Unverständlech dass Lessentiel souen Text durch goen lässt .vun @svendorca .

    • svendorca am 13.03.2019 10:02 Report Diesen Beitrag melden

      @Drachenzwerg:.. laut Aussage eines Iraker ( den ich kenne ) der im Don Bosco seine Unterkunft hat, sein Status als Flüchtling anerkannt ist, den Revis bekommt, davon die Hälfte für Kost und Logis bezahlt, können Sie sich ausrechnen was der übrig hat, und ich mit einer Mindestrente bei einer Miete von 820 Euro ( kalt ), da können Sie ja rechnen was mir übrig bleibt!...da ist noch gar kein Chappi, Chappi dabei!..viel Spass beim denken...

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