Rheinland-Pfalz

29. November 2018 17:01; Akt: 29.11.2018 17:13 Print

Ryanair reduziert Flüge vom Hahn deutlich

Was sich vor einigen Wochen bereits andeutete, scheint sich nun zu bewahrheiten. Der irische Low Coster dünnt das Flugangebot im Sommerflugplan massiv aus.

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Ryanair-Jets werden am Flughafen Frankfurt-Hahn im kommenden Sommer seltener zu sehen sein. (Bild: DPA/Marcel Kusch)

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Noch vor vier Wochen hat die Geschäftsführung des Flughafens Frankfurt-Hahn bestritten, dass Ryanair sich weiter vom kriselnden Hunsrück-Flughafen zurückzieht. Nun haben die Iren den Sommerflugplan auf ihrer Website zur Buchung freigeschaltet und es wird ersichtlich, dass der Hahn-Airport zahlreiche wichtige Ziele verliert.

Nicht nur die großen Ryanair-Basen London Stansted und Dublin sind aus der Buchungsmaske für den kommenden Sommer verschwunden, Lissabon und Edinburgh ebenso. Urlaubsdestinationen wie Gran Canaria, Faro, Jerez, Alicante und Burgas fehlen ebenfalls komplett.

Wie die Bürgerinitiative Nachtflughafen Hahn e.V. analysiert hat, sinkt die Anzahl der Flugziele im Vergleich zu diesem Jahr im kommenden Jahr von 39 auf 25 Flugziele. Täglich werden statt 17 nur noch zehn Ryanair-Flüge abheben. Durch die Flugreduzierung errechnet die Bürgerinitiative ein Minus von 509.619 Passagieren für den kommenden Sommer.

(dm/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • jemp am 30.11.2018 11:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nö, das ist der Strategie von Ryanair geschuldet: Weg aus der Provinz, hin zu "richtigen" Flughäfen. In diesem Fall Luxemburg und Frankfurt (das richtige!) +, Hahn -. Hahn wird's im Passagierbereich wohl nicht mehr lange machen.

  • Der kleine Bruchpilot am 26.12.2018 12:40 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn es nicht bald zu einem Umdenken kommt und jeder Flug mit dem reellen Preis besteuert werden, der dem Schaden entspricht, den so ein Flug für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen verursacht, dann gibtesbald keinen Planeten mehr, auf dem wir Urlaub, Geschäfte und sonstiges machen können. Jeder Flug, und sei er noch so kurz, sollte zwingend von Kompensationsmassnahmen begleitet werden.

  • Paul K. am 30.11.2018 06:57 Report Diesen Beitrag melden

    Da sind wahrscheinlich die massiven gewerkschaftlichen Protestaktionen daran schuld. Jetzt verlieren dafür soviele Menschen wahrscheinlich ihren Job. Hätte man wissen müssen, dass Ryanair das nicht einfach so hinnimmt.

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  • Der kleine Bruchpilot am 26.12.2018 12:40 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn es nicht bald zu einem Umdenken kommt und jeder Flug mit dem reellen Preis besteuert werden, der dem Schaden entspricht, den so ein Flug für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen verursacht, dann gibtesbald keinen Planeten mehr, auf dem wir Urlaub, Geschäfte und sonstiges machen können. Jeder Flug, und sei er noch so kurz, sollte zwingend von Kompensationsmassnahmen begleitet werden.

  • jemp am 30.11.2018 11:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nö, das ist der Strategie von Ryanair geschuldet: Weg aus der Provinz, hin zu "richtigen" Flughäfen. In diesem Fall Luxemburg und Frankfurt (das richtige!) +, Hahn -. Hahn wird's im Passagierbereich wohl nicht mehr lange machen.

  • Paul K. am 30.11.2018 06:57 Report Diesen Beitrag melden

    Da sind wahrscheinlich die massiven gewerkschaftlichen Protestaktionen daran schuld. Jetzt verlieren dafür soviele Menschen wahrscheinlich ihren Job. Hätte man wissen müssen, dass Ryanair das nicht einfach so hinnimmt.