Fehler im Lebenslauf

18. August 2019 15:33; Akt: 18.08.2019 15:38 Print

So bekommen Sie sicher keinen Job bei Google

Mehr als die Hälfte der Lebensläufe haben ein gravierendes Manko. Zwei Google-Angestellte sagen, was man beim Lebenslauf sonst noch vermeiden sollte.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Jobs bei Google gelten gemeinhin als begehrt. Der Suchmaschinenriese schafft es in Umfragen regelmäßig, als beliebtester Arbeitgeber gewählt zu werden. Das Unternehmen hat aber auch den Ruf, seine Bewerber hart zu testen.

Verblüffend simpel erscheinen in diesem Kontext die Bewerbungstipps, die zwei Google-Angestellte aus den USA an potenzielle Mitarbeiter richten. Im Video «How to: Work at Google» (siehe ganz unten) erklären die HR-Managerin Rebecca und der Softwareingenieur Kendall, dass das Unternehmen kein Motivationsschreiben verlangt, dafür umso mehr Wert auf den Lebenslauf legt.

Fehler Nr. 1

Laut dem Onlineportal Inc. sehen die HR-Experten von Google rund 50.000 Lebensläufe pro Woche durch. Ein guter Teil davon – 58 Prozent – enthalte eines der gravierendsten Mankos, die Lebensläufe überhaupt haben können: Tippfehler. Doch Rebecca und Kendall nennen noch zahlreiche weitere Punkte, die dafür sorgen, dass der Lebenslauf bei Google gut ankommt – oder eben durchfällt:

1. Länge

Der Lebenslauf sollte nicht länger als ein bis zwei Seiten sein. Die Berufserfahrung sollte kurz und prägnant beschrieben werden.

2. Sprache

Die Google-Mitarbeiter empfehlen aktive Verben, um zu beschreiben, was der Bewerber bisher geleistet hat. Verben wie «verhandelt», «entwickelt »oder «geführt» seien optimal.

3. Fokus

Ratsam sei auch, die Stellenausschreibung gut zu studieren – und den Lebenslauf genau auf den offenen Job zuzuschneiden. Will heißen: Der Bewerber sollte genau die Qualifikationen nennen, die zur Stelle passen.

4. Fakten

Handfeste Beispiele und Daten sind gefragt. Der Kandidat solle seine bisherigen Leistungen hervorstreichen, raten Rebecca und Kendall – am besten mit konkreten Beispielen und Daten.

5. Übersicht

Die für den offenen Job relevanten Punkte sollten schnell ersichtlich sein. «Vermeide jeglichen Schnickschnack, der ablenkt», heißt es im Video.

6. Format

Einfach machen sollte man es dem zukünftigen Arbeitgeber auch in Sachen Format: Am besten sei ein Lebenslauf als PDF. Zu vermeiden seien Dokumente aus Microsoft Word oder Apple Pages.

(L'essentiel/vb)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.