Raumfahrt-Rekord

25. Januar 2021 15:01; Akt: 25.01.2021 15:00 Print

SpaceX schießt mit einer Rakete 143 Satelliten ins All

Noch nie zuvor hat eine Rakete so viele Satelliten wie die Falcon 9 von SpaceX befördert. Tesla-Chef Elon Musk verlangt für den Transport einen Schnäppchenpreis.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Elon Musks Firma SpaceX fliegt bereits Astronauten der US-Raumfahrtbehörde NASA zur internationalen Raumstation ISS – ein großer Erfolg für eine Privatfirma. Nun ist ihr mit dem Transport von 143 Satelliten in einer Rakete ein weiterer Achtungserfolg gelungen.

Noch nie zuvor beförderte eine Rakete so viele Satelliten aufs Mal. Bis anhin war der Rekord von 2017 mit 107 Satelliten an Bord unerreicht. Die Falcon-9-Rakete startete wegen schlechten Wetters mit einem Tag Verspätung am Sonntag im US-Bundesstaat Florida, wie das Unternehmen bekannt gab.

5000 Kilogramm wiegen die Trabanten insgesamt. Allerdings sind nur zehn Satelliten an Bord von SpaceX selbst. Sie dienen dazu, Kunden in den Polargebieten der Erde mit Internet zu versorgen, wie Golem berichtet.

5000 US-Dollar pro Kilogramm

Die weiteren Trabanten an Bord der Rakete stammen von kommerziellen und staatlichen Auftraggebern und dienen etwa zur Kommunikation und zur Erdbeobachtung. Für die Satellitentickets musste Musk nicht lange nach Käufern suchen. Sie zahlten laut Berichten 5000 US-Dollar pro Kilogramm – etwa ein Sechstel des üblichen Preises.

Der Tesla-Chef drückt mit SpaceX nicht nur den Preis in der Raumfahrtbranche, er versprach den Cargo-Kunden auch sonst einiges an Komfort. So etwa einen fixen Starttermin – ein Novum im Raumfahrttransport, wo sonst ein Hauptkunde den Flugplan bestimmt und alle anderen Kunden noch durch besser zahlende Kunden ersetzt werden könnten.

(L'essentiel/Fabian Pöschl)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.