Neue Strategie

12. Februar 2020 20:07; Akt: 12.02.2020 20:07 Print

Spuerkeess macht elf Filialen in Luxemburg dicht

LUXEMBURG – Am Mittwoch stellte die Banque et Caisse d'Epargne de l'État ihre neue Strategie vor, der gleich mehrere Standorte zum Opfer fallen.

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Das Management rechtfertigt die Schließungen mit der zunehmenden Nutzung digitaler Bankdienstleistungen.

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Die Banque et Caisse d'Épargne de l'État verdichtet ihr Netz. Die BCEE hat gestern angekündigt, dass sie im Rahmen ihrer Strategie der «neuen Nähe» bis zum 27. März elf Standorte mit den nächstgelegenen Zweigstellen zusammenlegen wird. Belle-Étoile, Bridel, Colmar-Berg, Esch-Lallange, Hosingen, Larochette, Pommerloch, Réiserbann, Wasserbillig, Rümelingen und Rodingen werden mit benachbarten Niederlassungen zusammengelegt. Damit verbleiben 54 Spuerkeess-Filialen im ganzen Land.

Der Verwaltungsausschuss der Bank erklärte gegenüber L'essentiel «dass dies keine Kosteneinsparungsmaßnahme ist. Im Gegenteil, die abgezogenen Betriebskosten sind mehr als die Reinvestition in das Netzwerk, in das wir fünf bis sechs Millionen Euro pro Jahr investieren».

Das Management rechtfertigt die Schließungen mit der zunehmenden Nutzung digitaler Bankdienstleistungen. «Seit 2013 gab es einen Rückgang von 60 bis 65 Prozent bei den grundlegenden Transaktionen in den Filialen», so die Bank. Die 38 betroffenen Mitarbeiter werden im Netzwerk oder in der neuen papierlosen Filiale «Spuerkeess Direct» eingesetzt.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Spuerstremp am 13.02.2020 06:15 Report Diesen Beitrag melden

    Das Problem ist, dass Kunden darauf gedrängt werden ihre Bankgeschäfte online zu tätigen. Im Schalter werden horrende Gebühren verlangt für Nichtigkeiten.

    einklappen einklappen
  • Deklaanen am 12.02.2020 21:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Am besten lagert demnächst jeder sein Geld zuhause und wir bekommen wieder lohntüten... Damit die mal wieder munter werden.

  • Aender am 12.02.2020 21:27 Report Diesen Beitrag melden

    Die Banken haben sich in den letzten 50 Jahren quasie unendbehrlich gemacht, nun kriegen wir die Quittung. Es wird noch schlimmer kommen, wetten ?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Julie am 13.02.2020 14:41 Report Diesen Beitrag melden

    2008 hat uns gelehrt Bankenvorstände (im Fall BCEE steckt die Regierung dahinter) machen alles falsch (ausser wenns um ihr eigenes Vermögen geht), 12 Jahre später es hat sich nix geändert, zuerst verdrängen sie die Kunden aus den Filialen: "lieber Kunde was können wir NICHT mehr tun für Sie ?" und dann behaupten die Kunden machen das lieber online, deshalb müssen Filialen schliessen, Bargeld gibt's bald nicht mehr, die Banken schaffen sich selbst ab ( Kryptowährung )

  • loshein am 13.02.2020 12:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausser fir Dollaren ze kréie brauch een déi net méi. Zënsen ginn et jo och keng méi.

  • Jos am 13.02.2020 11:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Irgendwann muss man sich als Spuerkees entscheiden. Will man eine normale, gewinnorientierte Bank sein im Wettbewerb mit anderen, dann aber mit allen Konsequenzen. Oder will man ein Art staatliche Verwaltung sein mit einem öffentlichen Auftrag. Dann auch mit allen Konsequenzen. Hier ist die Politik als 100 % Besitzer gefragt.Etwas dazwischen geht auf Dauer nicht gut...

  • Houser am 13.02.2020 10:10 Report Diesen Beitrag melden

    Dann mache ich jetzt da mein Konto dicht.

  • Jean am 13.02.2020 09:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hallo bitcoin