Saisonarbeit

08. April 2020 13:04; Akt: 08.04.2020 13:26 Print

Strikte Regeln für deutsche Landwirte und Erntehelfer

Erleichterung bei den Landwirten über die Lockerung des Einreisestopps für Saisonarbeiter. Doch die strengen Regeln stellen sie vor neue Probleme.

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Die Lockerung des Einreisestopps für Saisonarbeiter bedeutet für Landwirte Erleichterung, aber auch viel Organisationsarbeit. (Bild: DPA/Sebastian Gollnow)

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Die Lockerung des Einreisestopps für Saisonarbeiter bedeutet für Landwirte Erleichterung, aber auch viel Organisationsarbeit. Kritik gebe es teils an den strengen Regeln, die während der Einreise, der Unterbringung und der Arbeit eingehalten werden müssten, sagte der Sprecher des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Pfalz Süd, Andreas Köhr, am Mittwoch in Mainz. Auch der Verband habe sich mehr praxisorientierte Regelungen gewünscht, aber es sei nicht anders möglich gewesen.

«Die Alternative wäre gewesen, dass es gar keine Lockerung gegeben hätte. Dann hätte gar kein Saisonarbeiter nach Deutschland kommen können.» Ein Szenario, das schlimmer sei als Auflagen. «Ich denke schon, dass viele Betriebe massiv auf diese Kräfte angewiesen sind.» Entsprechend seien die Landwirte grundsätzlich froh über die Lockerung.

Im April und Mai dürfen jeweils 40.000 Saisonarbeiter aus Osteuropa nach Deutschland einreisen, um Ernteausfälle zu verhindern. Um eine Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, gelten für sie viele Auflagen. Arbeiter müssen zum Beispiel nach ihrer Ankunft 14 Tage lang strikt getrennt von anderen Menschen leben und arbeiten. Die Arbeit danach muss in kleinen und immer gleich bleibenden Teams vonstatten gehen. Bei Räumen, die von mehreren Teams genutzt werden wie eine Küche, soll mit Nutzungsplänen sicher gestellt werden, dass sich die Gruppen nicht begegnen.

(L'essentiel/dpa)

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