Kampf gegen EU-Austritt

21. August 2018 07:00; Akt: 20.08.2018 21:01 Print

Superdry-​​Gründer spendet Million gegen Brexit

Julian Dunkerton ist Gründer der Kleidermarke Superdry. Jetzt spendet er eine Million Pfund für eine neue Brexit-Umfrage.

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Der britische Modeunternehmer Julian Dunkerton unterstützt die Kampagne für ein zweites Brexit-Referendum mit einer Millionenspende. Der Mitgründer der Marke Superdry spendet eine Millionen Pfund, wie die Kampagne People's Vote am vergangenen Sonntag auf Twitter mitteilte.

Noch sei es nicht zu spät, das Ruder herumzureißen, erklärte Dunkerton. «Ich will den Menschen die Möglichkeit geben, diesen Brexit zurückzuweisen», schrieb der Unternehmer in einem Gastbeitrag für die «Sunday Times». «Es gebe keine Vision für den Brexit», fügte Dunkerton hinzu. Die Politiker hätten es in den Sand gesetzt.

Öffentliche Meinung umgeschwenkt

Von einer mit seinem Geld geplanten großangelegten Meinungsumfrage erhofft sich Dunkerton nach eigenen Angaben Rückenwind für die Anti-Brexit-Kampagne: Viele Briten könnten sich in der Forderung nach einem zweiten Referendum bestärkt fühlen, wenn sie sähen, dass die öffentliche Meinung umgeschwenkt sei.

Die Briten hatten sich in einem Referendum 2016 knapp für den Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union ausgesprochen. Der Austritt soll bis Ende März 2019 vollzogen sein. Die Verhandlungen zwischen London und Brüssel über die Modalitäten des Brexit gestalten sich aber bisher als äußerst zäh. Bis Oktober soll der Austrittsvertrag stehen, damit die Parlamente auf beiden Seiten genügend Zeit für die Ratifizierung haben.

Sorge um ungeordneten Brexit

Viele Briten treibt inzwischen die Sorge um, dass es angesichts der Differenzen zwischen London und Brüssel zu einem ungeordneten Brexit ohne vertragliche Regelungen kommen wird. Zuletzt mehrten sich in Großbritannien die Stimmen, die ein neues Referendum forderten.

(L'essentiel/dob/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dusninja am 21.08.2018 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ist aber auch nicht demokratisch, so lange abstimmen zu lassen bis das Ergebnis passt. Hier sollten sie eigentlich mal alle Brexitgegner, die nicht zu Wahl gegangen sind, wieso sie so einen knappen Vorsprung den Brexiteers ermöglicht haben.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Dusninja am 21.08.2018 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ist aber auch nicht demokratisch, so lange abstimmen zu lassen bis das Ergebnis passt. Hier sollten sie eigentlich mal alle Brexitgegner, die nicht zu Wahl gegangen sind, wieso sie so einen knappen Vorsprung den Brexiteers ermöglicht haben.