Luxembourg Future Fund

10. September 2019 09:41; Akt: 10.09.2019 13:06 Print

Verlust von Spire Global kein Grund zur Sorge

LUXEMBURG – Spire Global Luxembourg wurde durch den Luxembourg Future Fund finanziert. Im ersten Geschäftsjahr verzeichnet das Startup große Verluste.

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Wirtschaftsminister Étienne Schneider und Spire Global-CEO Peter Platzer bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages am 15. November 2017.

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Im Jahr 2017 erhielt Spire Global, ein amerikanisches Unternehmen, das sich auf Satelliten für die Meteorologie spezialisiert hat, 70 Millionen Dollar (rund 63,4 Millionen Euro) in einer Finanzierungsrunde von unterschiedlichen Investoren. Auch der Luxembourg Future Fund (LFF) beteiligte sich an dieser Runde. Im November dieses Jahres eröffnete das Unternehmen seine europäische Zentrale in Luxemburg. Im Gegenzug war LFF Aktionär der Gesellschaft geworden. Im Großherzogtum wurden durch den Deal fünfzehn Arbeitsplätze geschaffen.

Im vergangenen Jahr, dem ersten Geschäftsjahr, verzeichnete Spire Global Luxembourg einen Verlust von sieben Millionen Euro, berichtet Laurent Mosar in einer parlamentarischen Anfrage an Étienne Schneider. Der CSV-Abgeordnete fragt darin den Wirtschaftsminister, wie er diese Situation beurteile und ob der Luxembourg Future Fund beabsichtige, seine Anlagestrategie zu überprüfen.

«Es ist nicht Sache des Wirtschaftsministeriums, zu den veröffentlichten Jahresabschlüssen eines Unternehmens Stellung zu nehmen», antwortet Etienne Schneider und fügt hinzu: «Generell kann man dennoch betonen, dass Start-ups in der Start- und Expansionsphase oft Verluste verzeichnen. Dies ist daher kein zuverlässiger Indikator, der den Schluss zulässt, dass sich das Unternehmen ungünstig entwickelt.» Spire Global wurde 2012 in Kalifornien gegründet und verfügt über Büros in Singapur und Glasgow. Derzeit beschäftigt Spire Global 164 Mitarbeiter, davon 20 in Luxemburg.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gertrude am 10.09.2019 11:56 Report Diesen Beitrag melden

    Dofir hät de Staat kennen vill Bauplaazen lotisseieren.

  • franz am 10.09.2019 18:42 Report Diesen Beitrag melden

    ...wenn Politiker zu Geschäftsmännern werden.... dann zieht man sich besser den Helm an....

  • aus Start up wird gerne Start down am 12.09.2019 07:35 Report Diesen Beitrag melden

    Spire Global (der globale Piekser), massiv unterstützt von Steuergeldern, gegründet 2012 in Kalifornien hat Büros in Singapur u Glasgow, 164 Mitarbeiter, davon 20 in Luxemburg ... um was zu tun, bitte?! ... um Steuergelder zu versiffen??? ... aus Start up in Space wird Start down on our nose ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • aus Start up wird gerne Start down am 12.09.2019 07:35 Report Diesen Beitrag melden

    Spire Global (der globale Piekser), massiv unterstützt von Steuergeldern, gegründet 2012 in Kalifornien hat Büros in Singapur u Glasgow, 164 Mitarbeiter, davon 20 in Luxemburg ... um was zu tun, bitte?! ... um Steuergelder zu versiffen??? ... aus Start up in Space wird Start down on our nose ...

  • Tingeli am 11.09.2019 17:44 Report Diesen Beitrag melden

    Es reicht nicht Büros weltweit zu haben man muss auch zahlende Kunden haben und das ist leider ein Problem vieler Start-ups. Nachdem Investoren ihre Millionen '"gespendet" haben wird das Geld nach und nach verbrannt, (Gehälte/Entwicklung) aber besonders die Manager bedienen sich reichlich bis alles aufgebraucht ist.

  • Léon am 10.09.2019 23:13 Report Diesen Beitrag melden

    Il faut faire de la politique pour bien mentir.

  • franz am 10.09.2019 18:42 Report Diesen Beitrag melden

    ...wenn Politiker zu Geschäftsmännern werden.... dann zieht man sich besser den Helm an....

  • Niemand am 10.09.2019 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    Ja Herr Schneider wie immer, kein Grund zur Sorge . . . alles im grünen Bereich. Das Geld hätte man besser investieren können sie Schnösel . . . -_-

    • Och eng Wourecht am 11.09.2019 09:57 Report Diesen Beitrag melden

      Ist ja auch nicht sein Geld sondern das der Steuerzahler. Und wird dies knapp, kommt schwuppdiwupp ein neues Steuergesetz und schon stimmen die Pfründe wieder.

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