Manipulierte Software

10. Januar 2017 21:11; Akt: 11.01.2017 07:15 Print

VW soll 4,3 Milliarden Dollar zahlen

Volkswagen steht im Abgasskandal vor einer weiteren Einigung mit US-Behörden.

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Einigung im Skandal um die manipulierte Abgas-Software: Volkswagen soll sich mit US-Behörden auf einen Vergleich geeinigt haben. (Bild: Arno Bruggi)

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In Verhandlungen mit dem US-Justizministerium sieht ein Vergleichsentwurf Strafzahlungen in Höhe von rund 4,3 Milliarden Dollar vor, wie VW am Dienstag mitteilte.

Die Verhandlungen seien weit fortgeschritten. Mit der Einigung sollen verschiedene strafrechtliche Untersuchungen sowie zivilrechtliche Bussgeldverfahren beigelegt werden, hieß es.

Der Entwurf enthält laut VW auch ein Schuldeingeständnis des Konzerns. VW hatte weltweit massenhaft Software in Autos eingebaut, um die Abgaswerte bei Diesel-Autos auf dem Prüfstand zu senken. Über die vereinbarten Strafzahlungen hinaus solle nun die interne Kontrolle bei VW gestärkt und eine «unabhängige Aufsichtsperson» benannt werden.

Summe wird wohl nicht reichen

Volkswagen hat bislang 18,2 Milliarden Euro für die Folgen des Abgas-Skandals zurückgelegt. Der größte Teil davon dürfte allerdings bereits für Entschädigungszahlungen an US-Kunden und Strafen in zivilrechtlichen Auseinandersetzungen reserviert sein.

Die Summe werde wohl nicht reichen, teilte VW mit: «Kommt es zu dem Vergleich, werden die Zahlungsverpflichtungen voraussichtlich zu einem die bestehenden Rückstellungen übersteigenden finanziellen Aufwand führen», hieß es. «Wie hoch die Belastung für das Jahresergebnis 2016 konkret sein wird, hängt von einer Reihe weiterer Faktoren ab und lässt sich derzeit noch nicht bestimmen.»

(L'essentiel/jdr/sda)

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