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@Trimi do gin ech iech vollkommen Recht
26. Juli 2018 19:19; Akt: 26.07.2018 19:27 Print
«Jetzt tut es weh», schreibt die «FAZ» in einem Kommentar zu den schwächer als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen von Facebook. Der Konzern sei im Mark getroffen und Herausforderungen wie neue Regulierungen und der Verlust an Popularität bei der jüngeren Zielgruppe würden sich jetzt bemerkbar machen.
Die «New York Times» titelt indessen «Facebook bezahlt jetzt den Preis für seine Skandale». Dazu gehört etwa der prominente Datenschutzvorfall mit Cambridge Analytica, bei dem von der externen Firma mehr Nutzerdaten gesammelt wurden, als eigentlich erlaubt gewesen wären.
Ein teurer Anruf
Grund für den Einbruch des Facebook-Aktienkurses war eine Telefonkonferenz mit Analysten. Diese sogenannten Earnings Calls machen börsenkotierte Unternehmen regelmäßig, um ihre Investoren und Experten aus der Finanzbranche auf dem Laufenden zu halten. So schlimm hatte es sich Firmenchef Mark Zuckerberg aber wohl nicht vorgestellt.
Für die britische Tageszeitung «The Guardian» liegt der Einbruch vor allem daran, dass das Unternehmen die Analysten davor gewarnt hatte, dass sich die Umsatzentwicklung künftig verlangsame. Zudem habe die Zahl der Facebook-Nutzer – sowohl nach täglicher wie auch nach monatlicher Nutzung – in Europa erstmals abgenommen.
Das gleiche Lied
Auch in den deutschsprachigen Medien ist der Einbruch ein wichtiges Thema. Die österreichische Zeitung «Die Presse» schreibt, der Einbruch bei den europäischen Nutzern sei für den Konzern verschmerzbar, da europäische Nutzer deutlich weniger Geld bringen würden als solche aus Nordamerika.
Die «Süddeutsche Zeitung» führt den Absturz nach dem Quartalsbericht hauptsächlich auf die schwachen Zahlen zurück, die auf die Einführung der europäischen Datenschutzverordnung zurückzuführen seien. Das Unternehmen sei aber nach wie vor eine Geldmaschine.
Verluste in Milliardenhöhe
Das private Vermögen von Mark Zuckerberg reduzierte sich wegen des Einbruchs zwischenzeitlich um fast 17 Milliarden Dollar. Er äußerte sich via Facebook zu den Zahlen, blieb aber positiv. Über zweieinhalb Milliarden Menschen würden jeden Monat eine der Apps von Facebook verwenden, zu denen etwa auch Whatsapp und Instagram gehören. Zudem werde viel investiert, um die Nutzung sicherer und glaubwürdiger zu machen.
(L'essentiel/swe)
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Et ass schon komesch weivill Interesse deen Konzern erhaellt. Freet een sech firwat. Geif keen dervun schwetzen wier deen neischt waert...
@Trimi do gin ech iech vollkommen Recht
Et ass schon komesch weivill Interesse deen Konzern erhaellt. Freet een sech firwat. Geif keen dervun schwetzen wier deen neischt waert...