Coronakrise

11. Juni 2020 10:51; Akt: 11.06.2020 10:52 Print

Zara-​​Mutter schließt bis zu 1200 Läden

Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Textilunternehmen Inditex in die roten Zahlen gerutscht. Das Unternehmen plant, bis zu 1200 Läden zu schließen.

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Der Mutterkonzern des Textileinzelhändlers Zara ist im ersten Quartal aufgrund der Corona-Pandemie in die roten Zahlen gerutscht. Der Nettoverlust belaufe sich auf 409 Millionen Euro, teilte Inditex mit. Der Umsatz rutschte auf 3,3 Milliarden von 5,9 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

Der rapide Umsatzrückgang habe sich jedoch Anfang Juni verlangsamt, insbesondere in Ländern, in denen die Läden bereits geöffnet waren. Die Online-Verkäufe seien in der Zwischenzeit stark gestiegen, im April etwa um 95 Prozent, erklärte das Unternehmen.

Der Konzern will in den nächsten drei Jahren 900 Millionen Euro pro Jahr investieren, um sein Geschäft auf große Filialen und das Online-Geschäft zu konzentrieren. Dagegen sollen 1000 bis 1200 der kleineren Geschäfte in den Jahren 2020 und 2021 geschlossen werden. Der Personalbestand soll stabil bleiben. Den Mitarbeitenden werden andere Rollen im Unternehmen angeboten. Neben Zara gehören zur Inditex-Gruppe auch die Marken von Bershka, Pull & Bear sowie Maßimo Dutti.

(L'essentiel/REUTERS/fss)

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