Landsbanki-Pleite

08. Juni 2012 12:53; Akt: 08.06.2012 13:23 Print

LCGB klagt gegen Staat

LUXEMBURG - Der christliche Gewerkschaftsbund will den Staat verklagen, da die entlassenen Mitarbeiter der Landsbanki in ihren Rechten verletzt worden seien.

storybild

104 Angestellte arbeiteten für die Luxemburger Filiale der Landsbanki. (Bild: Editpress)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Gewerkschaftsbund LCGB will wegen der fristlosen Entlassung der Mitarbeiter der in Konkurs gegangenen Landsbanki Luxembourg S.A. gegen den Staat klagen. Nach Auslegung der Gewerkschaft hätten die ehemaligen Mitarbeiter bei der gerichtlich angeordneten Auflösung der Bank vom Kollektivvertragsrecht profitieren müssen.

Dem Personal wurde jedoch von den Insolvenzverwaltern fristlos gekündigt. Diese hätten sich dabei auf den Artikel 125-1 des Arbeitsgesetzes berufen, der eine solche Maßnahme im Fall einer Insolvenz vorsieht. Die Gewerkschafter sind der Meinung, Luxemburg habe die EU-Direktive 98/59/CE, die auch im Falle einer Abwicklung aufgrund einer richterlichen Anordnung die kollektivvertraglichen Vereinbarungen geltend macht, nicht richtig umgesetzt.

Die entlassenen Mitarbeiter der Landsbanki Luxemburg seien dadurch in ihren Rechten verletzt worden, unter anderem was die Aushandlung eines Sozialplans betreffe, heißt in einer Gewerkschaftsmitteilung.

(L'essentiel Online)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.