Horesca-Sektor

03. Juli 2020 06:59; Akt: 03.07.2020 07:02 Print

«Nur noch 30 Prozent des üblichen Umsatzes»

LUXEMBURG – Obwohl die Restaurants und Bars seit einem guten Monat wieder offen sind, bleiben viele Plätze leer. Für die Gastronomen geht es nicht selten um die Existenz.

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Trotz Lockerungen bleiben nach wie vor viele Restaurant-Plätze in der Corona-Krise leer. (Bild: Pixabay)

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«Viele Angestellte arbeiten immer noch von zu Hause aus», sagt der Besitzer eines Restaurants im Zentrum der Hauptstadt, «sodass wir manchmal zur Mittagszeit leer ausgehen.» Eine Mitarbeiterin bestätigt: «Wir hoffen jedes Wochenende auf schönes Wetter, damit die Kunden auf die Terrasse kommen können. Wenn das Wetter schlecht ist, kommt niemand, weil die Kunden nicht ins Restaurant gehen wollen.»

Bars und Restaurants durften vor etwas mehr als einem Monat wieder unter strengen Hygiene-Regeln öffnen, aber mit den sanitären Maßnahmen, der maximalen Öffnungszeit bis um Mitternacht und der bevorzugten Karten-Zahlung, durch die das Trinkgeld oft auf der Strecke bleibt, ist die Situation noch lange nicht wieder normal.

«Im Moment machen wir nur noch 30 Prozent unseres üblichen Umsatzes, 40 Prozent an guten Tagen. Wir müssen jetzt mit den Einschränkungen leben, aber es ist klar, dass es nicht lange gut geht, wenn sich die Situation nicht bald ändert», sagt ein anderer Gastronom. Die staatliche Hilfe konnte die Kosten der meisten Gastronomen nicht vollständig decken. Und auch Banken geben derzeit nicht gerne Kredite in die Gastronomie, weil sie als ein «riskantes Geschäft angesehen» wird. Durch die Kurzarbeit sind viele Mitarbeiter noch vor Kündigungen geschützt. «Bis jetzt konnten wir die Leute nicht entlassen. Aber sobald wir es tun können, wird es unvermeidlich sein», gibt ein Manager von zwei Restaurants zu.

(Ana Martins/Séverine Goffin/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tweety am 03.07.2020 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Sind die Banken und all ihre falschen Spekulationen mit den überbezahlten Spezialisten und Berater nicht auch im Moment als riskant einzustufen? Wenn es ums Geld geht,so heißt es doch in der Werbung!

  • Sardine am 03.07.2020 16:34 Report Diesen Beitrag melden

    Dann brauchen sie auch nur die hälfte der Miete zu zahlen. Die Immobilienhaie sind reich genug.

  • Mimimi am 03.07.2020 14:46 Report Diesen Beitrag melden

    Sech joerelang domm an dämlech verdengt. Froot mol normal Praisser. 20-25 euro fir en Hamburger zB. Koffer freckt. An Regelen vun Distanz etc get bei den meeschten och net angehaalen. Sollen ophaalen mat kraischen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Léon am 04.07.2020 21:22 Report Diesen Beitrag melden

    Apprenez à faire votre manger a la maison

  • caltex am 04.07.2020 04:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @mimimi: Wou Der recht hudd, hudd Der recht.

  • Sardine am 03.07.2020 16:34 Report Diesen Beitrag melden

    Dann brauchen sie auch nur die hälfte der Miete zu zahlen. Die Immobilienhaie sind reich genug.

  • Mimimi am 03.07.2020 14:46 Report Diesen Beitrag melden

    Sech joerelang domm an dämlech verdengt. Froot mol normal Praisser. 20-25 euro fir en Hamburger zB. Koffer freckt. An Regelen vun Distanz etc get bei den meeschten och net angehaalen. Sollen ophaalen mat kraischen!

    • Sylvie am 03.07.2020 19:22 Report Diesen Beitrag melden

      Mimimi, "domm an dämlech" ass nemmen äre Commentaire! Dann bleiwt dir nemen doheem hocken, är Arbechtsplaatz ass dofir awer och net méi secher.

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  • Tweety am 03.07.2020 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Sind die Banken und all ihre falschen Spekulationen mit den überbezahlten Spezialisten und Berater nicht auch im Moment als riskant einzustufen? Wenn es ums Geld geht,so heißt es doch in der Werbung!