In Luxemburg

24. März 2020 15:09; Akt: 24.03.2020 15:41 Print

Corona wird Arbeitslosigkeit in die Höhe treiben

LUXEMBURG - Die Corona-Krise wird sich nach Angaben des Statistikinstituts Statec äußerst negativ auf den Arbeitsmarkt des Großherzogtums auswirken.

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Die Statistiker des Instituts Statec erwarten einen drastischen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. (Bild: Editpress)

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Der Statec hat in seinem neuesten Wirtschaftsbericht vom Dienstag eine erste Einschätzung zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt abgegeben.

In den Prognosen vor der Krise ging das nationale Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien noch von einem sehr leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit in den Jahren 2020 und 2021 aus. Nun erklärt der Statec aber, dass die Pandemie unweigerlich zu einem viel stärkeren Anstieg führen werde. «Höchstwahrscheinlich erleben wir ein ähnliches Ausmaß, wie bei der Weltwirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009.» In diesen beiden Jahren ist die Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent im Jahr 5,4 Prozent gestiegen.

«Sehr schlechte Zahlen»

Die Regelung zur Kurzarbeit, die vor einigen Tagen auf fast alle Sektoren ausgeweitet wurde, spiele eine wichtige Rolle, den Schock auf dem Arbeitsmarkt abzufedern.

Für das erste und zweite Quartal des laufenden Jahres erwartet der Statec in puncto Wirtschaftswachstum «sehr schlechte Zahlen», ohne dies genauer auszuführen. «Die Aktivität der Wirtschaft hat schon Ende Februar abgenommen», so die Statistiker.

Bereits im vergangenen Dezember hatte das Institut darauf hingewiesen, dass sich das Wachstum in Luxemburg im Jahr 2020 verlangsamen und nur noch 2,4 Prozent erreichen wird.

(ol/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • jempy am 24.03.2020 18:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    de staat kann jo bëssen hellefen , dat huet se jo gesoot , oder wahr dat nëmmen sou geschwaad fir d'volek rouhig ze stellen?

  • Roland am 24.03.2020 17:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man nur ein wenig liest, was so international abläuft, dann glaube ich dass wir den vergleich mit der Stahlkrise und der Oelkrise vergleichen müssen.

  • HansHans am 24.03.2020 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    Gerade jetzt wäre es wichtig, daß auch jeder Rechnungsempfänger seine Rechnungen bezahlt, VOR ALLEN DINGEN DER STAAT DARF NUN KEINE RECHNUNG LIEGEN LASSEN, SONDERN BEZAHLEN!!!!!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Lol am 24.03.2020 20:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich hab Hunger

  • jimbo am 24.03.2020 19:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nett nemmen hei, mee Europawäit!!

  • HansHans am 24.03.2020 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    Gerade jetzt wäre es wichtig, daß auch jeder Rechnungsempfänger seine Rechnungen bezahlt, VOR ALLEN DINGEN DER STAAT DARF NUN KEINE RECHNUNG LIEGEN LASSEN, SONDERN BEZAHLEN!!!!!!

  • jempy am 24.03.2020 18:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    de staat kann jo bëssen hellefen , dat huet se jo gesoot , oder wahr dat nëmmen sou geschwaad fir d'volek rouhig ze stellen?

  • Roland am 24.03.2020 17:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man nur ein wenig liest, was so international abläuft, dann glaube ich dass wir den vergleich mit der Stahlkrise und der Oelkrise vergleichen müssen.