Comeback auf Prosieben

31. März 2020 17:14; Akt: 31.03.2020 17:15 Print

Stefan Raab macht seinen eigenen ESC

Weil der Eurovision Song Contest ins Wasser fällt, meldet er sich zurück aus seinem TV-Ruhestand: Stefan Raab veranstaltet einen eigenen Musikwettbewerb.

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Im Mai sollte der Eurovision Song Contest stattfinden, diesmal in Rotterdam. Vor wenigen Tagen wurde die Ausgabe 2020 des europäischen Gesangswettbewerbs wegen der Coronavirus-Pandemie aber gestrichen.

Jetzt schüttelt ein alter Hase des TV- und Musikgeschäfts kurzerhand eine Alternative aus dem Ärmel: Stefan Raab (53) veranstaltet einen eigenen Musikwettbewerb, wie der deutsche Sender Prosieben am Dienstag in einer Mitteilung bekannt gab. Free European Song Contest soll die Show heißen, kurz: #FreeESC.

Am 16. Mai live aus Köln

«Musik verbindet besonders in schwierigen Zeiten viele Menschen miteinander», erklärt Raab seine Comeback-Beweggründe. «Dies ist die Geburtsstunde eines neuen, freien europäischen Songwettbewerbs.»

Prosieben wird den Free European Song Contest am 16. Mai live aus Köln übertragen. Produziert wird die Show von Raab – ob der ehemalige «TV Total»-Macher auch als Moderator amten wird, ist noch unklar. Auch, wie der Wettbewerb vonstatten gehen wird. Bald gebe es mehr Infos, heißt es in der Mitteilung weiter.

«Europa kommt zusammen»

Fest steht hingegen: Bei der Produktion erfülle man «alle aktuellen gesetzlichen Aufgaben und die Vorgaben der Gesundheitsbehörden», betonen die Macher. Und Raab rührt schon mal zünftig die Werbetrommel für sein neustes Baby: «Besondere Herausforderungen brauchen besondere Lösungen. An diesem Abend kommt Europa auf besondere, einzigartige Weise zusammen.»

Der langjährige Entertainer hängte seine Fernsehkarriere Ende 2015 offiziell an den Nagel. Seither hat Raab zwar schon ein paar neue Fernsehkisten ins Leben gerufen – allerdings immer im Hintergrund. Scheint ganz so, als ob er jetzt wegen der Corona-Krise wieder ins Rampenlicht zurückkehrt.

In der Bildstrecke oben lassen wir Stefan Raabs zahlreiche TV-Sendungen sowie musikalische Erfolge wieder aufleben.

(L'essentiel/kfi)

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