Neu im Kino

29. Oktober 2020 07:50; Akt: 29.10.2020 07:56 Print

Logan Paul liefert Inspiration zu Horrorfilm

Ein Escape Room wird für einen Youtuber zum Horrortrip, außerdem geht eine Jurastudentin im Kampf gegen Rechtsextreme auf die Straße – und weitere Filme, die neu im Kino laufen.

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Stell dir vor, du bist in einem Escape Room und plötzlich beschleicht dich das unheimliche Gefühl, dass du nicht lebendig wieder rauskommst. So gehts dem US-Youtube-Star Cole (Keegan Allen).

Zum zehnjährigen Jubiläum seines Vlogkanals «Escape from Life» lässt er sich von seinen Freunden überraschen: Sie steigen in ein Flugzeug nach Moskau, wo sie in einem ehemaligen Gefängnis einen Escape Room lösen wollen – für den Content soll es im Netz Klicks hageln, so der Plan.

Das Spiel wird zum Albtraum

Wie es sich für einen Vlogger gehört, geschehen dort allerlei Dinge, die das Social-Media-Publikum schockieren: Coles Kumpel Thomas muss Stromstöße aushalten, seine Freundin Erin (Holland Roden) droht in einem Wassertank zu ertrinken.

Cole beginnt daran zu zweifeln, dass alles nur ein Spiel ist. Er muss unter anderem einen Schlüssel aus menschlichen Gedärmen fischen – doch das fühlt sich beunruhigend wenig nach einer Attrappe an. Der Youtuber befürchtet, dass er in einen realen Horrortrip geschlittert ist.

Logan Paul als Inspiration

Bei seinem neuen Werk hat Will Wernick das Drehbuch, die Regie und die Produktion gleich selbst übernommen. Für die Geschichte ließ er sich von einem realen US-Youtuber inspirieren.

Wie er gegenüber Finale Draft erklärt, sei der Film von Logan Paul beeinflusst: «Er hat diese Welt um sich herum erschaffen – und genau die bricht im Film zusammen.»

«Und morgen die ganze Welt»

Die Welt retten – das nimmt sich die Erstsemestlerin Luisa (Mala Emde) vor, die für ihr Jurastudium zu ihrer besten Freundin in eine linksautonome Kommune gezogen ist.

Die Gruppe startet Störaktionen an AFD-Veranstaltungen, veranstaltet Demonstrationen gegen die Rechten und verzichtet dabei stets auf Gewalt. Alfa (Noah Saavedra) und Lenor (Tonio Schneider) sehen das anders: Im Kampf gegen rechts finden sie Gewalt ein legitimes Mittel.

Regisseurin mit Antifa-Vergangenheit

Die drei kommen an das Handy eines Neonazis und nutzen die Insider-Infos, um eine brenzlige Aktion gegen die rechtsextremen Teilnehmer eines Marsches zu planen.

Regisseurin Julia von Heinz war selbst vor rund zwanzig Jahren bei der Antifa aktiv – ihr Leben sei zwar nicht so spannend gewesen, wie das ihrer Protagonistin Luisa: «Aber viele der Emotionen, die sie durchlebt, oder Entscheidungen, die sie treffen muss, kommen aus meiner Erfahrung», so von Heinz gegenüber Vorwärts.de.

«Witches»

Aus Angst vor Hexen, die es auf Kinder abgesehen haben, flüchten eine Großmutter (Octavia Spencer) und ihr Enkel (Jahzir Bruno) aus Alabama in ein Hotel an die Küste.

Was sie nicht wissen: In jenem Hotel hat die Oberhexe (Anne Hathaway) eine Versammlung einberufen, bei der die bösen Hexen zusammenkommen. Nach ihrem Plan sollen alle Kinder in Mäuse verwandelt und danach vernichtet werden.

«La bonne épouse»

Bügeln, kochen, dem Mann den Rücken stärken: Solche Dinge bringt Paulette (Juliette Binoche) jungen Frauen bei, in ihrer Haushaltsschule im Elsass, Ende der Sechzigerjahre.

Doch nach dem Tod ihres Ehemanns, der sich um die Finanzen gekümmert hat, merkt Paulette, dass sie bankrott ist. Und dann muss sie sich auch noch mit den feministischen Ideen, die sich aus Paris verbreiten, herumschlagen.

(L'essentiel/Alisa Fäh)

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