Wütende Fans

01. März 2019 08:31; Akt: 01.03.2019 08:42 Print

Netflix zerstört das Ende von «The Notebook»

Der Liebesfilm-Klassiker mit Ryan Gosling in der Hauptrolle hat auf Netflix UK ein anderes Ende als original im Kino. Die Version löst bei den Fans Empörung aus.

(Video: Youtube Warner Bros.)

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Seit 2004 bringt «The Notebook» (deutscher Titel: «Wie ein einziger Tag») die Zuschauer weltweit zum Weinen. Nun sorgt der Liebesfilm für Aufregung: Fans diskutieren auf Twitter gerade hitzig darüber, ob Netflix UK das herzzerreißende Ende der Nicholas-Sparks-Verfilmung eigenhändig geändert hat. Dass der Film auf Netflix anders endet als in der Originalversion, scheint darauf hinzudeuten, dass Netflix tatsächlich am Ende herumgebastelt hat.

Spoiler-Warnung! Wer das Ende des Films nicht kennt oder kennen will, soll bitte den folgenden kursiven Teil überscrollen.

Im bekannten Originalende schlafen Noah und Allie, die Protagonisten des Films, gespielt von Ryan Gosling und Rachel McAdams, Arm in Arm ein und werden am nächsten Morgen von einer Krankenschwester tot aufgefunden. Danach sind Vögel zu sehen, die über einen See fliegen. In der abgeänderten Version fehlt die mittlere Szene mit der Krankenschwester. Hier bleibt offen, ob die beiden gestorben sind.

Fans beschweren sich

Hat Netflix UK das Ende geändert, um nicht so stark auf die Tränendrüse zu drücken? Die Fans machen ihrem Ärger auf Twitter Luft: Eine Userin schreibt, das Originalende sei der beste Teil des Films, weil er einem das Herz breche.

Andere behaupten gar, das Ende sei der Grund, warum sie den Film immer wieder schauen. Manche geben bekannt, dass sie ihr Netflix-Abo gekündigt haben. Sie alle sind sich einig: Netflix hat den Liebesfilm ruiniert.

Netflix erklärt sich

Die Verantwortlichen des britischen Netflix-Channels reagieren nun auf die Beschwerden und halten via Twitter fest: Der Film wurde nicht geschnitten. «Wir haben nichts daran verändert.» Anscheinend gebe es eine alternative Version, die ihnen zugestellt worden sei. Weiter führten sie aus: «Wir werden der Sache nachgehen – offenbar haben manche Filme mehr als ein Ende?!»

(L'essentiel/afa)

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