Haufenweise Probleme

25. Juni 2020 20:49; Akt: 25.06.2020 20:59 Print

Tesla landet in Qualitäts-​​Studie auf dem letzten Platz

250 Probleme pro 100 ausgelieferte Fahrzeuge: Tesla baut die anfälligsten Autos, wie eine renommierte Untersuchung zeigt. Der Elektroautobauer ist zum ersten Mal im Test dabei.

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Teslas machen die meisten Probleme: Das zeigt die 34. jährliche Qualitätsstudie der renommierten US-Verbraucherschutzorganisation J.D. Power. Tesla ist das erste Mal im Test vertreten und landet auf dem letzten Platz aller 32 großen in den USA verkauften Fahrzeugmarken (siehe Bildstrecke).

Für das Ranking befragte die Organisation Neuwagenkäufer. Sie will wissen, wie die Leistung der Neufahrzeuge in den ersten 90 Tagen ist. Bei 100 neu ausgelieferten Fahrzeugen des Modelljahrs 2020 treten im Durchschnitt 166 Probleme auf. Bei den Tesla-Modellen S, X, Y oder 3 sind es 250 Probleme.

Die Probleme der Tesla-Wagen sind in erster Linie Lackmängel oder schlecht sitzende Karosserieteile, wie «CNBC» schreibt. Außerdem quietscht und rasselt es an vielen Ecken im Auto. Die Kunden würden sich außerdem über die ungenaue Reichweitenmessung beschweren.

Andere Hersteller schneiden deutlich besser ab. Den ersten Platz im Qualitätsranking teilen sich die Marken Dodge und Kia mit jeweils 136 gemeldeten Problemen pro 100 Fahrzeugen.

(L'essentiel/Fabian Pöschl)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tesla-Fahrer am 26.06.2020 09:17 Report Diesen Beitrag melden

    Na ja, die deutsche "Qualitätsmarke" Audi ist mit 225 Problemen auf 100 ausgelieferte Fahrzeuge ja nur minimal besser. Bei Teslas sind es hauptsächlich Kleinigkeiten (Farbeinschlüsse im Lack z. B.), die bei Reklamation auch gratis behoben werden. Sieht man zum Beispiel, wenn man Ove Kröger bei YouTube folgt. Den Kritikpunkt Reichweitenmessung kann ich gar nicht verstehen, die ist extrem genau (berücksichtigt Wetter, Steigungen, Fahrgeschwindigkeit usw). Wenn mein Tesla sagt: Du kommst in 360 km da und da mit 10 % Rest im Akku an, dann stimmt das auch +/- 1 oder 2 Prozet.

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  • Phil am 28.06.2020 12:00 Report Diesen Beitrag melden

    Mannerwärteg Qualitéit zu exhorbitanten Präiser un de Mann ze bréngen ass eng Konscht fir sech. Do huet de Musk anscheinend eng gutt Marketingabteilung. An Jo... ech sin schon puer Honnert Kilometer mat engem Tesla gefuer... war awer séier geheelt... och vun der E-Mobilitéit!!

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  • Paul Thill am 26.06.2020 11:28 Report Diesen Beitrag melden

    Do gesait een mat waat vir engem deieren Schrott sech déi lëtzeboier PSKnalliërbëssen hei bretzen, Audi,Bmw an esou weider a keen wees virwaat...oder fehlt et do un aaneren Saachen???

Die neusten Leser-Kommentare

  • Phil am 28.06.2020 12:00 Report Diesen Beitrag melden

    Mannerwärteg Qualitéit zu exhorbitanten Präiser un de Mann ze bréngen ass eng Konscht fir sech. Do huet de Musk anscheinend eng gutt Marketingabteilung. An Jo... ech sin schon puer Honnert Kilometer mat engem Tesla gefuer... war awer séier geheelt... och vun der E-Mobilitéit!!

    • Tesla-Fahrer am 29.06.2020 13:52 Report Diesen Beitrag melden

      Wenn es Ihnen nicht gefallen hat, ist doch alles in Ordnung. Anderen gefällt es halt. C'est la vie.

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  • Paul Thill am 26.06.2020 11:28 Report Diesen Beitrag melden

    Do gesait een mat waat vir engem deieren Schrott sech déi lëtzeboier PSKnalliërbëssen hei bretzen, Audi,Bmw an esou weider a keen wees virwaat...oder fehlt et do un aaneren Saachen???

  • Tesla-Fahrer am 26.06.2020 09:17 Report Diesen Beitrag melden

    Na ja, die deutsche "Qualitätsmarke" Audi ist mit 225 Problemen auf 100 ausgelieferte Fahrzeuge ja nur minimal besser. Bei Teslas sind es hauptsächlich Kleinigkeiten (Farbeinschlüsse im Lack z. B.), die bei Reklamation auch gratis behoben werden. Sieht man zum Beispiel, wenn man Ove Kröger bei YouTube folgt. Den Kritikpunkt Reichweitenmessung kann ich gar nicht verstehen, die ist extrem genau (berücksichtigt Wetter, Steigungen, Fahrgeschwindigkeit usw). Wenn mein Tesla sagt: Du kommst in 360 km da und da mit 10 % Rest im Akku an, dann stimmt das auch +/- 1 oder 2 Prozet.

    • HemiCuda am 26.06.2020 11:48 Report Diesen Beitrag melden

      Ziehen Sie sich mal "Elektroauto: Grüner Heilsbringer oder politische Mogelpackung?" auf ServusTV rein... ;-p In Teslas Fall gab es laut Doug Betts, dem Präsidenten von J.D. Power, jedoch schwerwiegendere Mängel: Lackfehler, schlechte Passform von Karosserieteilen, Kofferräumen und Hauben, die schwer zu öffnen und zu schließen waren, zu viel Windgeräusche im Innenraum, Quietschen und Rasseln. Ja, ja, nur Kleinigkeiten... LOL!!

    • Tesla-Fahrer am 26.06.2020 14:05 Report Diesen Beitrag melden

      Viel Lärm um nichts. Mal landet Tesla ganz vorne (z. B. bei Consumer Reports), mal knapp ganz hinten (so wie jetzt). Was soll's. Wenn Sie die einschlägigen Foren lesen, werden Sie feststellen, dass die Besitzer mit den Autos allesamt sehr zufrieden sind, mit dem Service leider weniger. Unterm Strich alles in Ordnung, manchmal braucht man halt etwas Geduld. Ds Service-Netzwerk wird aber weiter ausgebaut und es jetzt auch den mobilen Service (Ranger).

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  • pitti am 26.06.2020 07:15 Report Diesen Beitrag melden

    Elektroschrott.

    • Tesla-Fahrer am 26.06.2020 09:19 Report Diesen Beitrag melden

      Schon mal (mit-)gefahren? Wenn nicht, lade ich Sie gerne ein.

    • Radiation am 26.06.2020 11:55 Report Diesen Beitrag melden

      Öm, nein, danke! Setzen Sie sich mal mit einem Elektromagnetischem Feld-Messer in ein TESAL (ohne ihn mal zu starten) , Sie werden nicht schlecht staunen... ;-(

    • Tesla-Fahrer am 26.06.2020 13:59 Report Diesen Beitrag melden

      Forscher der Berner Fachhochschule Technik und Informatik haben nachgemessen und festgestellt, dass die Strahlung im Inneren von E-Autos nicht höher ist als bei Benzinern. Weil, witziges Detail: Der Stahlgürtel der Reifen kann bei der Fahrt ein stärkeres elektro magnetisches Feld als der E-Motor erzeugen. Ich lade Sie abere gerne ein, zum Messen vorbeizukommen!

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