In Luxemburg

27. Oktober 2020 09:29; Akt: 13.11.2020 12:42 Print

Kindesmissbrauch – Polizei jagt diesen 42-​​Jährigen

Europol hat die Suche nach 18 der gefährlichsten Sexualstraftäter Europas gestartet. Einer der Täter wird wegen eines Verbrechens im Süden Luxemburgs gesucht.

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Nesat Bego hat im Süden Luxemburgs ein zehnjähriges Kind sexuell missbraucht. (Foto: Europol)

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Europol hat die Suche nach 18 der gefährlichsten Sexualstraftäter Europas gestartet. Über die Kampagne «Europe's Most Wanted» (Europas Meistgesuchte) sollen die flüchtigen Verbrecher gefasst werden, wie Europol am Dienstag in Den Haag mitteilte. Die Gesuchten seien entweder bereits verurteilt oder dringend tatverdächtig.

Unter den Gesuchten ist auch Nesat Bego. Der 42-Jährigen hat am 3. Februar 2016 ein damals zehnjähriges Kind im Süden Luxemburgs sexuell missbraucht. Zum Gerichtstermin im Dezember 2018 war Bego nicht erschienen. Er wurde in Luxemburg zu fünf Jahren Haft verurteilt. Am 5. Dezember 2019 wurde ein europäischer Haftbefehl gegen ihn erlassen. Bego spricht französisch und albanisch. Die Polizei geht davon aus, dass Bego das Großherzogtum in der Zwischenzeit verlassen hat. Zweckdienliche Hinweise nehmen Europol und die Police Grand-Ducale unter der E-Mail-Adresse «fast.lux@police.etat.lu» entgegen.

91 Verhaftungen durch «Most Wanted»-Liste

Sexualverbrechen gehörten zu den schlimmsten Straftaten, betont Europol. «Fast alle zwei Minuten wird in der EU ein Sexualverbrechen begangen.» Sexualgewalt könne jeden treffen, aber Frauen und Kinder seien vor allem die Opfer.

Mit der Online-Kampagne bittet die europäische Polizeibehörde die Bürger um Mithilfe. Auf der Website eumostwanted.eu sowie in den sozialen Medien sind vier Wochen lang die Steckbriefe der gefährlichsten Sexualstraftäter, darunter auch aus Luxemburg, zu sehen. 19 Länder beteiligen sich an der Kampagne. Hinweise zu den Gesuchten können anonym online abgegeben werden. Die jeweils zuständigen nationalen Ermittler würden dann direkt informiert.

Die erste «Most Wanted»-Kampagne von Europol war 2016 gelaufen. Gezielt wird dabei online und europaweit nach einer begrenzten Zahl von Flüchtigen gesucht. Seither wurden nach Europol-Informationen 91 Straftäter festgenommen. In 33 Fällen kam der entscheidende Tipp aus der Bevölkerung.

(sw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Manni am 27.10.2020 13:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieso wurde diese Bestie nicht in Untersuchungshaft genommen? Wieso bekommt so einer nur 5 Jahre Haft? Das vertehe wer will, finde das Gesetzte für Kinderschänder viel zu human sind und lächerlich im Bezug auf das was die armen Opfer zuerleiden haben.

  • Lol am 27.10.2020 17:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    HS

  • Rosi goldschmidt am 27.10.2020 15:18 Report Diesen Beitrag melden

    zeigt die 18 Schweine mal alle zusammen vielleicht erkennt man welche

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    HS

  • Rosi goldschmidt am 27.10.2020 15:18 Report Diesen Beitrag melden

    zeigt die 18 Schweine mal alle zusammen vielleicht erkennt man welche

  • Manni am 27.10.2020 13:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieso wurde diese Bestie nicht in Untersuchungshaft genommen? Wieso bekommt so einer nur 5 Jahre Haft? Das vertehe wer will, finde das Gesetzte für Kinderschänder viel zu human sind und lächerlich im Bezug auf das was die armen Opfer zuerleiden haben.