Gesundheit in Luxemburg

03. Februar 2020 09:48; Akt: 03.02.2020 18:05 Print

40 Prozent der Krebs-​​Fälle «vermeidbar»

LUXEMBURG – Mit 1100 Todesfällen und 3000 neuen Fällen pro Jahr ist Krebs auch im Großherzogtum eine echte Herausforderung für das Gesundheitssystem.

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Wer nicht raucht, wenig Alkohol trinkt, sich gut ernährt und Sport treibt, beugt der gefährlichen Krankheit bereits vor.

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In Luxemburg sterben jedes Jahr 1100 Menschen an Krebs, im Durchschnitt 600 Männer und 500 Frauen. Damit ist die Krankheit eine «Herausforderung für das öffentliche Gesundheitswesen» geworden, da auch 3000 neue Patienten jedes Jahr versorgt werden müssen. Diesen Montag, am Vorabend des Weltkrebstages, veröffentlichte das Gesundheitsministerium einen Aufruf zur Prävention. «40 Prozent der Krebserkrankungen könnten verhindert werden», heißt es darin.

«Nicht rauchen, Alkoholkonsum nur in Maßen, gesunde Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität» sind ein wichtiger erster Schritt im Kampf gegen die Krankheit. So zielen die Maßnahmen des Gesundheitsministeriums auch und vor allem auf die Prävention ab. Dabei stehen Screening-Programme zur Krebsvorsorge im Fokus.

Lungenkrebs ist die häufigste Todesursache bei Männern, mit durchschnittlich 151 Todesfällen pro Jahr in den letzten 15 Jahren. Bei den Frauen ist Brustkrebs mit durchschnittlich 82 Todesfällen pro Jahr die Ursache für die meisten Krebstodesfälle. Krebs ist mit etwa 32 Prozent der Todesfälle bei Männern die Haupttodesursache und mit 26 Prozent der Todesfälle bei Frauen die zweithäufigste Todesursache.

(nc/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • schuss mit lustig am 03.02.2020 10:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Spenden und Spenden,und null fortschritt.Wo geht die ganze Kohle hin?

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  • jimbo am 03.02.2020 11:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Komesch, dass wann e seet, dass een op der ARBED geschafft huet, dat scheinbar ganz normal ass.

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  • bb am 03.02.2020 10:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ech hat eng Koppel kannt dei haten nie gefemmt, nie gedronk, mol net gegrillt well dat krebserregend wir, an sie hun Sport gemach an emmer trëppelen gaangen. sie sin just 32 joer aal gin. D'Fra Drüsenkrebs an den Mann Leukämie :'(

Die neusten Leser-Kommentare

  • egal am 03.02.2020 20:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @ Arm: ich gebe Ihnen recht!!! ... Mein Vater hatte über 8 Monate in 3 verschiedene Blutanalysen überhöhte Krebswerte ...aber der Hausarzt hat sich die Resultate der Analysen (leider) nie angeschaut... nachdem mein Vater sich erkundigt hat(leider viel zu spät) , wurde er bei einem Urologen in Bascharage verwiesen ...der auch 3 Monate auf sich warten lies! Erst nachdem mein Vater einen weiteren Urologen aufgesucht hat im Krankenhaus Kirchberg, wurde alles weitere in die Wege geleitet.... aber mit 1 Jahr Verspätung und somit hatte der Krebs genügend Zeit um sich in den Knochen auszubreiten!!! HEILUNG AUSGESCHLOSSEN!!!!!! ...weil inkompetente Ärzte sich nicht mehr die Zeit für ihre Patienten nehmen!!

  • @bb am 03.02.2020 12:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schlecht genen vlaischt?

  • jimbo am 03.02.2020 11:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Komesch, dass wann e seet, dass een op der ARBED geschafft huet, dat scheinbar ganz normal ass.

    • Desinformation der Lügenindustrie am 05.02.2020 09:12 Report Diesen Beitrag melden

      nicht komisch, sondern ganz normal, weil unser Denken in diese Richtung gebracht werden soll von den Politickern u ihren Lobbyisten der Chemie-, Gift- u Gentechpatentprofitindustrie: dass es ganz normal ist, dass wir Krebs bekommen, nur sollen wir nicht so genau wissen, wo er herkommt u denken, dass wir selber Schuld daran sind, weil wir dies u jenes nicht tun o tun ... Hauptsache, die Spendeneinsammler erreichen unser schlechtes Gewissen, damit wir spenden u sie einsammeln können, um sich die Taschen ungeniert mit Spenden vollstecken zu können u uns die Schuld zu geben für 'unsern' Krebs!

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  • Arm am 03.02.2020 11:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hab ich bei meiner Frau gesehen vermeidbar wäre es gewesen wenn sie nicht nach vier Monaten Ein Termin bei einem Herz bekommen hatte

  • schuss mit lustig am 03.02.2020 10:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Spenden und Spenden,und null fortschritt.Wo geht die ganze Kohle hin?

    • die Steuern sind für die Bankster! am 05.02.2020 08:38 Report Diesen Beitrag melden

      ist doch sooo einfach in unserer liberalistisch verlotterten Welt, Spenden einzusäckeln um die Menschen zu desinformieren u dann den Spendern zu sagen, dass sie sowieso selber Schuld sind an ihrem Krebs ... genauso wie mit den immer höheren Mieten u abgerissenen Häusern, wo das Geld des Steuerzahlers in den Taschen der reichen Investoren landet, um die armen Steuerzahler immer ärmer zu machen ... globaler Liberalismus unterstützt die kriminellen Geldmacher weltweit u umgekehrt, um sie immer reicher zu machen u macht die ausgeraubtarbeitenden Steuerzahler mit liberalistischen Überteuerungen arm

    • zusätzlich eingesäckeltes Geld am 05.02.2020 08:50 Report Diesen Beitrag melden

      Spenden gehn in die Taschen der Desinformanten, die tun als ob sie was tun, jedoch nur desinformieren u den Erkrankten selbst die Schuld an ihrem Krebs geben, den sie sich durch legalisiert versteckte Wirtschaftsprofitgifte reinziehn (z.B. uneingeschränkt rauchende Motoren, legale Zigaretten, legaler Alkohol, legal untergemischte Gifte in der Nahrung, illegal untergemischte undeklarierte patentprofitable Gentech mit undeklarierten Pestiziden, Wohnungsgifte usw ... ein Profitgeschäft, um mit dem schlechten Gewissen des Steuerzahlers Geld einzusäckeln zusätzlich zu seinen bezahlten Steuern ...

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