Luxemburg

02. Juli 2020 13:04; Akt: 02.07.2020 13:22 Print

Chamber einigt sich auf ein Datum für neue CO2-​​Steuer

LUXEMBURG – Die Abgeordneten haben sich am Donnerstag auf das Datum geeinigt, an dem die neue Methode zur Berechnung der CO2-Emissionen von Neuwagen in Kraft treten soll.

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Zur Berechnung der CO2-Emissionen von Autos soll eine neue Methode angewandt werden.

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Ab 1. Januar 2021 tritt die neue Methode zur Berechnung der CO2-Kraftfahrzeugsteuer in Kraft. Darauf einigten sich die Abgeordneten am Donnerstagmorgen im Mobilitätsausschuss. Ursprünglich sollte die neue Steuer schon am 1. März nach der neuen Methode berechnet werden. Aber die Abgeordneten beschlossen, ihre Einführung bis nach der Verabschiedung des Gesetzes zu verschieben, woraufhin sich das Dossier aufgrund der Pandemie und technischer Fragen verzögerte. Eine Änderung, die demnach Anfang 2021 in Kraft trete, soll im Herbst nach Rücksprache mit dem Staatsrat verabschiedet werden.

Ab nächstem Jahr werden deshalb die CO2-Emissionen von Autos auf der Grundlage des neuen WLT-Standards (weltweit harmonisiertes Prüfverfahren für leichte Nutzfahrzeuge) berechnet – anstelle des seit den 1980er Jahren geltenden NEDC-Standards (New European Driving Cycle). Bei der Vorstellung des Textes im vergangenen Februar erklärte François Bausch, Minister für Mobilität, dass es sich «nicht um eine Erhöhung des Steuerbetrags für Autobahnfahrzeuge handelt, sondern um eine neue Methode zur Berechnung der CO2-Emissionen». Diese neue Methode werde dem Staat jedoch zusätzliche Einnahmen in der Größenordnung von etwa 20 Prozent bringen, was laut Gesetz etwa 1,5 Millionen Euro entspricht.

Laut François Bausch ist die neue Berechnungsmethode näher an den tatsächlichen Emissionen der Autos. Diese lägen etwa 20 bis 25 Prozent höher als die mit der alten Methode ermittelten Daten. Dennoch gelte ein Bestandsschutz. Betroffen sind demnach nur die Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2021 angemeldet werden.

(jw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gréng nee Merci am 02.07.2020 15:04 Report Diesen Beitrag melden

    Zitat F.B. "Laut François Bausch ist die neue Berechnungsmethode näher an den tatsächlichen Emissionen der Autos" Alt nees eng Liggen !!! Taxe ofschaafen an Steieren um Sprit héigen! Daat wir gerecht! Wonnert méch, datt di Gréng just 1 Sëtz verluër hun no deem leschten Sondage. Déi dirften keen Sëtz méi kréien; mee d'Leit loossen séch nach ëmmer deen grengen Sand an d'Aaen stréen

  • Donald Trump am 02.07.2020 15:31 Report Diesen Beitrag melden

    Was bin ich froh daß ich nicht mehr in Luxemburg wohne. Solche Leute wie Minister Bausch sind zu allem fähig! Wann wird endlich ein IQ-Test für Minister eingeführt ?

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  • Fern B am 02.07.2020 17:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sech vun engem Professionellen informieren losen https://

Die neusten Leser-Kommentare

  • Fern B am 02.07.2020 17:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sech vun engem Professionellen informieren losen https://

  • Lol am 02.07.2020 16:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wir leben Diesel

    • Léon am 02.07.2020 17:38 Report Diesen Beitrag melden

      Moi aussi

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  • Donald Trump am 02.07.2020 15:31 Report Diesen Beitrag melden

    Was bin ich froh daß ich nicht mehr in Luxemburg wohne. Solche Leute wie Minister Bausch sind zu allem fähig! Wann wird endlich ein IQ-Test für Minister eingeführt ?

    • Léon am 02.07.2020 17:40 Report Diesen Beitrag melden

      Question ou Bausch a de nouveau copier et sur quel pays.

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  • Gréng nee Merci am 02.07.2020 15:04 Report Diesen Beitrag melden

    Zitat F.B. "Laut François Bausch ist die neue Berechnungsmethode näher an den tatsächlichen Emissionen der Autos" Alt nees eng Liggen !!! Taxe ofschaafen an Steieren um Sprit héigen! Daat wir gerecht! Wonnert méch, datt di Gréng just 1 Sëtz verluër hun no deem leschten Sondage. Déi dirften keen Sëtz méi kréien; mee d'Leit loossen séch nach ëmmer deen grengen Sand an d'Aaen stréen

  • Jean-Claude am 02.07.2020 14:59 Report Diesen Beitrag melden

    Abzocke. Es reicht die Preise für Diesel und Benzin zu erhöhen. Auch müsste die CO2-Abgabe bei der Herstellung von Batterien von E-Autos besteuert werden. E-Autos sind Diesel-Autos wo der Auspuff der Schornstein des Kohlekraftwerks ist. Deshalb alle Kohlekraftwerke abstellen. Da Atomkraftwerke radioaktive Produkte produzieren die tausende Jahre gelagert werden müssen sollten auch die Besitzer von Atomkraftwerksaktien zur Kasse gebeten werden. Alternative: Alle Kraftwerke abstellen. Was auch immer das Kraftwerk ist es schädigt die Umwelt. Deshalb auch Besitzer von E-Autos zur Kasse bitten.

    • Jean-Claude am 02.07.2020 19:56 Report Diesen Beitrag melden

      Etliche Autohersteller benutzten eine Software die erkannte, dass das Auto auf einem Prüfstand stand das eine normierte Strecke abfuhr mit Beschleunigungen und Bremsungen. Sobald die Software dies erkannte schaltete sie die Verbrennung so um dass das Auto in eine günstigere Steuerklasse kam. In Zukunft wird die Messung für jedes verkäufliche Auto unter realen Bedingungen auf der Straße gemacht. In einem Katalog kann man dann die Steuerklasse nach Marke und Modell finden. Dieses Gesetz will dies umsetzen und so kommen etliche Autos in eine schlechtere Steuerklasse.

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