Coronavirus

20. März 2020 16:29; Akt: 20.03.2020 17:24 Print

Die Sorgen getrennt lebender Eltern in Luxemburg

LUXEMBURG - Geschiedene oder getrennt lebende Eltern dürfen sich die Kinder gegenseitig bringen. Aber die Interessen der Kinder haben Vorrag, sagt Premierminister Bettel.

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Während der Corona-Krise gilt dieser Leitsatz umso mehr: Im Vordergrund muss das Wohl des Kindes stehen. (Bild: Illustration)

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Wie sollen sich getrennte oder geschiedene Eltern Zeiten der Corona-Epidemie verhalten? Denn sich das Sorgerecht zu teilen, bedeutet auch: Mobilität. Vor diesem Problem stehen viele besorgte L'essentiel-Leser. Premierminister Xavier Bettel beruhigt die Eltern und sie daran, dass die «Übergabe» der Kinder eine der Ausnahmeregelungen ist, die in Bezug auf die Reiseeinschränkung gewährt wird.

«Natürlich wollen wir dieses Grundrecht der Eltern, bei ihren Kindern zu sein, nicht abschaffen», antwortete der Regierungschef. In diesem Punkt steht Luxemburg also im Einklang mit dem, was auch in Frankreich getan wird. Dennoch appellierte Xavier Bettel an die elterliche Verantwortung. So könne ein ständiges Hin und Her in dieser außergewöhnlichen Zeit durchaus vermieden werden. Die Eltern müssten sich einfach einigen. Die Interessen der Kinder müssten an erster Stelle stehen, sagte Bettel.

Die Entscheidung müsse daher vernünftig sein und die Situation jeder Person sowie die Entfernung zum Wohnort berücksichtigen. Diese Frage wird sich für viele Familien in dieser Situation stellen, da mehrere Wochenenden und die Osterferien (4. bis 19. April) in diese Zeit der Enge fallen.

(L'essentiel/nc)

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