Im Industriesektor

29. September 2020 17:34; Akt: 29.09.2020 17:34 Print

Fayot schätzt Auswirkungen des Brexits gering ein

LUXEMBURG – Wirtschaftsminister Franz Fayot sieht Auswirkungen eines harten Brexits auf die Luxemburger Industrie gelassen entgegen.

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«Der britische Markt ist kein besonders wichtiger Absatzmarkt für die luxemburgische Industrie», sagt Franz Fayot, luxemburgischer Wirtschaftsminister. (Bild: Editpress/Ifinzi)

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Luxemburgs Wirtschaftsminister Franz Fayot (LSAP) schätzt die Auswirkungen eines harten Brexits auf die luxemburgische Industrie als gering ein. Auf eine parlamentarische Frage des Abgeordneten André Bauler (DP), welche Zweige der verarbeitenden Industrie des Großherzogtums am stärksten betroffen sein könnten, antwortete er: «Die Exporte und Importe der luxemburgischen Industrie sind begrenzt, und Großbritannien ist kein besonders wichtiger Markt für die luxemburgische Industrie.» Der wirtschaftliche Austausch zwischen den beiden Ländern spiele sich hauptsächlich im Finanzsektor ab.

Im Jahr 2019 beliefen sich Luxemburgs Exporte in das Vereinigte Königreich auf 535 Millionen Euro bei einem Gesamtexportvolumen von 13,3 Milliarden Euro. Von diesen 535 Millionen kam etwas weniger als die Hälfte (43 Prozent) aus der verarbeitenden Industrie. Luxemburg importierte im vergangenen Jahr ein Volumen von 420 Millionen Euro aus dem Vereinigten Königreich, davon 13 Prozent die verarbeitenden Industrie. Das gesamte Importvolumen Luxemburgs belief sich 2019 auf 20,4 Milliarden Euro.

(nc/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • brexit BB am 29.09.2020 18:09 Report Diesen Beitrag melden

    DO GESCHIDD GUER NEISCHT ech behaapten dat d´englänner ,sech selver ee steen ant féiss geheihen , kucks du !!

Die neusten Leser-Kommentare

  • brexit BB am 29.09.2020 18:09 Report Diesen Beitrag melden

    DO GESCHIDD GUER NEISCHT ech behaapten dat d´englänner ,sech selver ee steen ant féiss geheihen , kucks du !!