Corona-Pandemie

07. April 2020 19:01; Akt: 07.04.2020 22:54 Print

Gesundheitsministerium erklärt den Neuanstieg

LUXEMBURG – Am heutigen Dienstag ist die Zahl der Neuinfektionen im Großherzogtum wieder stärker angestiegen. 127 Neuinfektionen wurden gezählt.

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Die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern steigt weiterhin an.

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75 Personen sind am Sonntag in Luxemburg positiv auf das Coronavirus getestet worden, 39 am Montag und 127 am Dienstag. Damit ist die Zahl der Neuinfektionen am Dienstag wieder stark angestiegen, nachdem sie drei Tage in Folge gesunken war. Auch die Zahl der Patienten, die in den Krankenhäusern behandelt werden müssen, steigt weiter an.

«Der Höhepunkt des Ausbruchs ist in den Krankenhäusern weiterhin noch nicht erreicht», erklärte das Gesundheitsministerium gegenüber L'essentiel. Am Montag waren es 32 Personen, die auf der Intensivstation behandelt werden müssen, am Dienstag waren es drei weitere. In den letzten 24 Stunden starben auch drei weitere Personen an den Folgen von Covid-19, womit die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Epidemie in Luxemburg auf 44 gestiegen ist.

«Vor Beginn der Eindämmung infiziert»

Das Ministerium geht davon aus, dass die Zahlen in den kommenden Tagen weiter steigen wird: «Die Inkubationszeit ist relativ lang. Außerdem dauert es einige Tage, bis die Patienten die Krankheit überstanden haben. Viele der Menschen, die heute ins Krankenhaus eingewiesen werden, haben sich vor Beginn der Eindämmung infiziert». Mit anderen Worten: Wir müssen die weitere Entwicklung in den kommenden Tagen abwarten.

Das tägliche Zahlen-Update der Regierung zum Thema Corona muss mit Vorsicht behandelt werden. Die Anzahl der identifizierten Fälle hängt von der Anzahl der durchgeführten Tests ab. Tatsache ist auch, dass samstags und sonntags weniger Personen getestet werden, wie das Ministerium bestätigt. Die am Dienstag festgestellten 127 Neuinfektionen könnte ein Nebeneffekt dessen sein. «Dies scheint sich zu bestätigen», so das Gesundheitsministerium.

(th/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pit Meier am 08.04.2020 07:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wir haben jetzt über 14 Tage Shutdown. Langsam müssten auch wirklich die allerletzten, die sich vor dem Shutdown angesteckt haben, Symptome zeigen. Von den 127 sind es nur noch höchstens ganz wenige, die sich vor dem Shutdown angesteckt haben. Dass die Kurve nicht nach 14 Tagen komplett knickt, liegt an der Dunkelziffer und den Asymptomatischen. Die sich vor dem Shutdown infiziert haben, infizizieren während des Shutdowns munter in ihrem Umfeld weiter, so dass, falls sich immer noch alle an die Beschränkungen halten, das Abflachen der Kurve sich über 3 bis 4 Wochen ziehen müsste.

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  • deluxbg am 07.04.2020 21:13 Report Diesen Beitrag melden

    En sonndeg hun ech um 15:03 den 113 ungeruff fir hinnen bescheed ze soen dass bei mir an der Geigend en Groupe vun 8 Jugendlecher zesummen hänkt, um 15:59 war en Patroulle do ! Sorry mee esou kreien mir et nie an den Grëff, an enplus 145€ Stroof ass en Witz, an lo denkt schon Regierung no fir Situatioun ze lockeren ? Nee mee eierlech et kann an därf net sin

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  • ech am 07.04.2020 22:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    einfach mol iwerlehen an d'Zuelen vun den Tester um we kuken. Freiden son 2000 Tester gema gin, samsten an sonden knapp 500 pro Daach, haut erem 1500. WE sinn manner Laboen dei testen also gidd ierch mat denen Fakenews

Die neusten Leser-Kommentare

  • Statist am 08.04.2020 10:38 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn 1400 Personen mehr als am Vortag getestet wurde, ist es ebenfalls logisch, dass daraus mehr Positiv getestete hervorgehen.

  • Pit Meier am 08.04.2020 07:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wir haben jetzt über 14 Tage Shutdown. Langsam müssten auch wirklich die allerletzten, die sich vor dem Shutdown angesteckt haben, Symptome zeigen. Von den 127 sind es nur noch höchstens ganz wenige, die sich vor dem Shutdown angesteckt haben. Dass die Kurve nicht nach 14 Tagen komplett knickt, liegt an der Dunkelziffer und den Asymptomatischen. Die sich vor dem Shutdown infiziert haben, infizizieren während des Shutdowns munter in ihrem Umfeld weiter, so dass, falls sich immer noch alle an die Beschränkungen halten, das Abflachen der Kurve sich über 3 bis 4 Wochen ziehen müsste.

    • Trebuchet am 08.04.2020 17:24 Report Diesen Beitrag melden

      Shutdown ass net dat selwescht als Lockdown

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  • ech am 07.04.2020 22:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    einfach mol iwerlehen an d'Zuelen vun den Tester um we kuken. Freiden son 2000 Tester gema gin, samsten an sonden knapp 500 pro Daach, haut erem 1500. WE sinn manner Laboen dei testen also gidd ierch mat denen Fakenews

  • deluxbg am 07.04.2020 21:13 Report Diesen Beitrag melden

    En sonndeg hun ech um 15:03 den 113 ungeruff fir hinnen bescheed ze soen dass bei mir an der Geigend en Groupe vun 8 Jugendlecher zesummen hänkt, um 15:59 war en Patroulle do ! Sorry mee esou kreien mir et nie an den Grëff, an enplus 145€ Stroof ass en Witz, an lo denkt schon Regierung no fir Situatioun ze lockeren ? Nee mee eierlech et kann an därf net sin

    • Antoinette Kieffer am 08.04.2020 08:46 Report Diesen Beitrag melden

      Ech gin iech absolut recht

    • Josy am 08.04.2020 09:06 Report Diesen Beitrag melden

      Hei ass et dat nämlecht. Kanner spullen zesumme. Firma schafft.

    • Dingo am 08.04.2020 10:04 Report Diesen Beitrag melden

      Dass d'Police och net direkt no Ärem Uruff mindestens 2 Helikopter an d'Spezialeinheit agesaat huet, an dat och nach op en Sonndeg, ass wirklech onerhéiert. Firwat bezuelt der dann dat Material. An och elo wou d'Arméi dén neien Heikopter huet misst dach zumindesst vun där Säit eng prompt Interventioun ze erwaarden sinn.

    • Orwell am 08.04.2020 13:08 Report Diesen Beitrag melden

      @Dingo genau, an Nordkorea oder am Daischland em 1940 waer et sou eng Schlamperei net gin

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