Forschungsprojekt

18. Mai 2020 11:22; Akt: 18.05.2020 11:23 Print

Schutzausrüstung soll recyclebar werden

LUXEMBURG – Das LIST tut sich mit der Molecular Plasma Group zusammen, um mit Plasma bei Atmosphärendruck Masken- und Anzüge wiederverwendbar zu machen.

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Die neue Zusammenarbeit des LIST und der Molecular Plasma Group soll das schonende Recycling von Schutzausrüstung ermöglichen. (Bild: Julian Stratenschulte)

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In Europa wird fieberhaft nach Lösungen gesucht, um die Wiederverwendung von Schutzmasken- und anzügen durch neue Verfahren zu ermöglichen. Methoden wie chemische Sterilisation, Bestrahlung, UV-Bestrahlung, überkritisches CO2 oder Vakuumplasma wurden bereits getestet und haben sich als wirksam gegen Covid-19-Kontamination erwiesen. Diese sehr aggressiven Techniken schädigen jedoch häufig auch das Material.

Das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) hat am Montag angekündigt, dass man mit dem 2016 gegründeten Luxemburger Unternehmen Molecular Plasma Group (MPG) zusammenarbeite, «um eine Methode zu finden, die auf der Verwendung von Plasma bei Atmosphärendruck basiert». Damit ließen sich Schutzmasken und -ausrüstungen deutlich schonender dekontaminieren, heißt es in der Pressemitteilung.

MPG vermarktet bereits eine einzigartige und patentierte Atmosphärendruck-Plasmabehandlungstechnologie, «die es ermöglicht, die chemischen Eigenschaften jeder Oberfläche dauerhaft zu verändern». Die erste Phase des Projekts, die vom Wirtschaftsministerium unterstützt wird, soll 18 Wochen dauern.

(nc/L'essentiel)

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  • Julie am 19.05.2020 08:53 Report Diesen Beitrag melden

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