Coronavirus in Luxemburg

19. Mai 2020 07:56; Akt: 19.05.2020 07:57 Print

«Von Anfang an war im CHL alles unter Kontrolle»

LUXEMBURG – Ein Krankenpfleger aus der Abteilung für «Infektionskrankheiten» im CHL berichtet von seinem Alltag in der Coronakrise.

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Krankenpfleger Hakim ist zufrieden mit der Corona-Organisation seines Arbeitgebers.

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Hakim (41) arbeitet seit zwölf Jahren als Krankenpfleger in der Abteilung «Infektionskrankheiten» des Centre hospitalier de Luxembourg (CHL) und pendelt jeden Tag aus Frankreich ins Großherzogtum, auch in Zeiten der Corona-Krise.

«Es gab nie ein Gefühl der Panik und ich fühlte mich nie in Gefahr. Ich bin aber auch ein eher ruhiger Typ», lächelt Hakim. «Von Anfang an war im CHL alles unter Kontrolle, Covid-19-Patienten und die anderen waren klar getrennt. Der dritte, vierte und fünfte Stock der Einrichtung wurden zur Bekämpfung des Coronavirus umfunktioniert.».

Tests nur bei Krankheitssymptomen

Hakim ist zufrieden mit der Organisation des CHL im Umgang mit dem Virus und der Ausrüstung, die immer ausreichend vorhanden war. «Fünf Spezialisten für Infektionskrankheiten sind ständig im Einsatz, um uns bei der Bewältigung des Patientenstroms zu unterstützen. Mir geht es nur darum, die richtige Versorgung zu gewährleisten und so die Verlegung eines Patienten auf die Intensivstation zu vermeiden.»

Das Personal des CHL wird nur dann getestet, wenn Krankheitssymptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden auftreten oder wenn außerhalb des Krankenhauses Kontakt zu infizierten Menschen bestand. Jeder Mitarbeiter kann jedoch auch getestet werden, wenn er oder sie dies wünscht. «Das erscheint mir völlig normal», sagt Hakim, der in den letzten Tagen einen deutlichen Rückgang der Covid-19-Patientenzahl festgestellt hat: «Der 3. und 4. Stock des Krankenhauses läuft wieder im Normalbetrieb, was ein Zeichen dafür ist, dass wir auf dem richtigen Weg sind.»

(pp/L'essentiel)

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