Flugobjekte

05. Juni 2015 16:28; Akt: 05.06.2015 16:42 Print

Drohnenflüge werden bald eingeschränkt

LUXEMBURG - Die unbemannten Flugobjekte erscheinen immer öfter über Luxemburg. Die Luftfahrbehörde will Drohnen nun überwachen.

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Vergangene Woche flog eine Drohne über den Kirchberg und löste Irritationen bei manchen Luxemburger aus. Um ein solches Objekt zu benutzen, braucht man eigentlich eine Genehmigung von der zivilen Luftfahrbehörde. Doch die Gesetzgebung ist noch relativ schwammig. 2015 gab es bislang 180 offizielle Anträge, die genehmigt wurden. Zwei wurden abgelehnt.

Die Behörden sehen Drohnen im Allgemeinen positiv. «Eine Drohne kann bei der Überwachung der Fortschritte von großen Projekten dienen, etwa bei der . Oder sie kann für Immobilienfirmen und die Landwirtschaft interessante Flächen abfliegen. Und sie ist wie ein Modellflugzeug auch eine Freizeitbeschäftigung.» Es gibt aber auch die Kehrseite der Medaille. So kann sie etwa die «Privatsphäre stören und beim Start oder der Landung mit Menschen zusammenstoßen», erklärt Pierre Jaeger, Direktor der Flugaufsicht.

Auch vom Tablet steuerbar

Zurzeit gibt es keine speziellen Regelungen für Drohnen. Das Modellfliegen zum Beispiel ist momentan an sechs Standorten in Luxemburg erlaubt. Eine Arbeitsgruppe soll nun Leitlinien zum Umgang mit Drohnen erarbeiten. In Kürze sollen erste Ergebnisse präsentiert werden.

Drohnen sind relativ preiswert zu haben und sie können ohne Probleme von Einzelpersonen angeschafft werden. Eine Drohne, die als Hobby benutzt wird, muss weniger als zwei Kilogramm wiegen und darf nicht höher als 50 Meter fliegen. Der Eigentümer des Geländes muss der Benutzung zustimmen. Gebiete um den Flughafen dürfen nicht überflogen werden. Bestimmte Flugobjekte können aber von einem Tablet aus gesteuert werden, sodass ein direkter Sichtkontakt nicht nötig ist. Die Schwierigkeit, den Besitzer einer Drohne zu ermitteln, bleibt daher groß.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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