«Kriibskrank Kanner»

15. Februar 2016 13:42; Akt: 15.02.2016 13:53 Print

Familien können auf Krebs-​​Stiftung zählen

LUXEMBURG - Die «Fondatioun Kriibskrank Kanner» stellte am Montag ihre Jahresbilanz vor - und hatte noch ein musikalisches Geschenk dabei.

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Bei der Pressekonferenz der «Fondatioun Kriibskrank Kanner» stellten Direktorin Anne Goeres (links), Präsident Claude Meiers (rechts) und Gesundheitsministerin Lydia Mutsch die Bilanz der Stiftung vor. (Bild: L'essentiel)

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«We are one»: Mit diesem rührenden Song von der globalen Initiative «Child 4 Child» wird am heutigen internationalen Kinderkrebstag auf die schwere Krankheit bei jungen Mensch hingewiesen. Auf der Pressekonferenz von «Fondatioun Kriibskrank Kanner» am Montag in Strassen wurde zum einen die Jahresbilanz gezogen, zum anderen das Lied vorgestellt. «900.000 Kinder aus der ganzen Welt haben dabei mitgeholfen. Es ist ein einzigartiges Projekt», sagt Anne Goeres, Direktorin der «Fondatioun Kriibskrank Kanner», mit stolzer Stimme.

Der Tenor des Liedes ist klar: stark sein und kämpfen. Dabei erhalten die betroffenen Kinder und ihre Angehörigen in Luxemburg Unterstützung von der Fondatioun. So wurden im Jahr 2015 insgesamt 197 Familien unter die Arme gegriffen. 80 Prozent der Kinder hatten Krebs, 20 Prozent kämpften mit einer anderen schweren Krankheit. 33 neue Fälle kamen hinzu (Kinder zwischen vier Monaten und 17 Jahren). Neben der finanziellen Unterstützung können die Familien auch auf psychologische und soziale Hilfe bauen. Zum Beispiel in der Einrichtung in Strassen.

Ein besonderes Lob sprach Gesundheitsministerin Lydia Mutsch (LSAP) der Stiftung aus. «Es ist fantastisch, was ihr hier leistet. Für euren persönlichen Einsatz kann man sich einfach nur bedanken», sagte sie. Doch neben warmen Worten hat die Regierung auch Taten folgen lassen. So gibt es seit zwei Jahren den nationalen Krebsplan, an dem bis 2018 gearbeitet wird. An diesem sind etwa 100 Arbeitsgemeinschaften beteiligt. Ziel ist es, die Behandlung in Luxemburg weiter zu verbessern und die Zahl der Neuerkrankungen so gut es geht zu reduzieren. Denn nach wie vor enden manche Leidenswege von jungen Menschen mit dem Tod. Im vergangenen Jahr starben im Großherzogtum sieben Kinder an Krebs. «Jedes verstorbene Kind ist eines zu viel. Es wird nicht nur ein Leben ausgelöscht, sondern ganze Familien leiden darunter», sagt Mutsch.

Die «Fondatioun Kriibskrank Kanner» will «die Bevölkerung weiter sensibilisieren», wie Präsident Claude Meiers verdeutlicht. Denn das ist neben der Behandlung der Kinder und der Betreuung der Familien die wichtigste Aufgabe der Stiftung. Mit Aktionen wie dem Lied «We are one» ist ihnen die Aufmerksamkeit sicher gewiss.

(Henning Jochum/L'essentiel)

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