Sohn der Queen

03. Juli 2020 08:19; Akt: 03.07.2020 08:29 Print

Polizei lädt Prinz Andrew erneut zum Verhör vor

Der britische Royal Prinz Andrew ist von den US-Ermittlern zum Verhör eingeladen worden. Er zeigt sich überrascht.

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Der britische Prinz Andrew (60) hat sich überrascht gezeigt über die erneute Einladung der US-Ermittler zur Aussage im Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein. Das Team des Herzogs von York sei «verblüfft, angesichts dessen, dass wir zwei Mal mit der US-Justiz im vergangenen Monat kommuniziert haben», hieß es aus dem Umfeld Andrews am Donnerstagabend. Bisher habe man keine Antwort erhalten.

«Wir würden es weiter sehr gerne sehen, wenn er zu uns käme und mit uns sprechen würde», sagte die New Yorker Staatsanwältin Audrey Strauß über den zweitältesten Sohn der Queen. «Unsere Türen bleiben offen.» Die Aufforderung zur Zeugenaussage kam nur Stunden zuvor bei einer Pressekonferenz der US-Staatsanwaltschaft zur Festnahme der ehemaligen Epstein-Vertrauten Ghislaine Maxwell.

Vorwurf der Beteiligung

Der 58-Jährigen wird vorgeworfen, Epstein bei dem Missbrauch minderjähriger Frauen geholfen und sogar selbst daran teilgenommen zu haben. Der US-Unternehmer hatte sich im vergangenen Sommer in einer New Yorker Gefängniszelle das Leben genommen.

Andrew soll als Zeuge verhört werden. Doch ihm wird auch selbst vorgeworfen, an dem Missbrauch beteiligt gewesen zu sein. Die US-Amerikanerin Virginia Giuffre behauptet, sie sei im Jahr 2001 im Haus Maxwells in London zum Sex mit dem zweitältesten Sohn der Queen gedrängt worden. Damals war sie erst 17 Jahre alt. Zum Beweis legte sie ein Foto vor, das alle drei in einem oberen Stock des Hauses zeigt, Andrews Arm ist um die entblößte Taille des Mädchens gelegt. Der Prinz sagt, sich nicht an eine Begegnung zu erinnern und legte sogar nahe, das Bild sei möglicherweise gefälscht.

(L'essentiel/sda)

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