Milliarden-Raub

25. November 2019 20:09; Akt: 25.11.2019 20:14 Print

Video zeigt, wie Täter die Juwelen stehlen

In Dresden kam es am Montag zu einem Milliarden-Raub. Die Täter sind noch auf der Flucht. Die Polizei hat nun Aufnahmen einer Videoüberwachungskamera veröffentlicht.

Juwelen-Raub in Dresden: Polizei veröffentlicht Aufnahmen aus Überwachungskamera

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Diebe sind am frühen Montagmorgen in Dresdens Grünes Gewölbe eingebrochen und haben Schmuck, Diamanten und Edelsteine gestohlen. Der Schaden soll in die Milliarden gehen. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur.

Nun hat die Polizei erste Aufnahmen einer Videoüberwachungskamera veröffentlicht. Darauf zu sehen sind zwei Personen, die mit einer Axt eine Vitrine zertrümmern. Danach bricht das Video ab.

Stromausfall und völlige Dunkelheit

Der Einbruch wurde am frühen Montagmorgen gemeldet. Um 04.59 Uhr hätten sie vom Sicherheitsdienst die Information bekommen, dass es einen Einbruch gebe, sagte der Dresdner Polizeipräsident Jörg Kubiessa. Kurz darauf wurde der erste Streifenwagen alarmiert, wenig später waren demnach alle 16 im Stadtgebiet verfügbaren Einsatzwagen mit der Fahndung beauftragt.

Geprüft wird zudem ein möglicher Zusammenhang mit dem Brand eines Stromverteilers im Bereich der Augustusbrücke am frühen Montagmorgen. Dieser hatte für einen Stromausfall und völlige Dunkelheit gesorgt. Unter anderem seien die Straßenlampen im Bereich des Residenzschlosses ausgefallen.

«Kulturelles Welterbe»

Dirk Syndram, Direktor des Grünen Gewölbes, verortet den Wert der geraubten Kunstschätze weit über die Grenzen Sachsens hinaus und spricht von einer Art «kulturellem Welterbe». Es gebe nirgendwo in einer Sammlung in Europa eine Juwelengarnitur, die in dieser Form, dieser Qualität und dieser Quantität erhalten blieb.

In vier Vitrinen waren insgesamt zehn Garnituren ausgestellt, eine Vitrine mit drei Garnituren wurden ausgeraubt. Das Diebesgut sind nach bisherigen Erkenntnissen Diamanten und Brillanten aus dem 18. Jahrhundert. Ihr Wert lässt sich finanziell gar nicht beziffern, hieß es weiter. Betroffen sind möglicherweise Objekte aus den Juwelengarnituren Friedrich August I. (der Starke). Die Ensembles aus Knöpfen, Schnallen, Hutzier, Orden, Achselschleifen oder Stockknöpfen sind mit Brillanten, Diamanten, Rubinen, Smaragden oder Saphiren besetzt.

(L'essentiel/mon/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Echfreenmechdrop am 26.11.2019 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Majo dann kann den Clooney an co. jo lo rem en neien Film dreinen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Echfreenmechdrop am 26.11.2019 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Majo dann kann den Clooney an co. jo lo rem en neien Film dreinen