Zehn Meter Abstand

17. Mai 2020 17:50; Akt: 17.05.2020 17:54 Print

Kanye West hatte «lächerliche Regeln»

Im «Hollywood Raw»-Podcast erzählt ein ehemaliger Bodyguard von seiner Zeit mit dem Rap-Star. Dabei kommen Geschichten zum Vorschein, die Kanye West nicht im besten Licht zeigen.

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Kanye Wests (42) Ex-Bodyguard Steve Stanulis hat im «Hollywood Raw»-Podcast über die Angewohnheiten des Rappers gesprochen. Und enthüllt, wie es ist, für einen der Hollywood-Superstars zu arbeiten.

«Ich musste immer zehn Schritte hinter ihm bleiben», erzählt Steve Stanulis über den Alltag mit Kanye. «Das hat es schwierig gemacht, ihn vor Passanten und Fans zu schützen.» Der Grund dafür sei gewesen, dass Kanye nicht wollte, dass sein Bodyguard auf den Paparazzi-Bildern zu sehen war. Wenn er vor ihm gelaufen sei, um seinen Job zu machen, sei Kanye sauer geworden.

«Den Menschen, der sich vor dich wirft, wenn es brenzlig wird, und der dich schützen will, musst du respektieren. Kanye mochte ich am wenigsten von all den Stars, für die ich schon gearbeitet habe», erklärt der Ex-Celeb-Bodyguard. Seine Regeln seien teils «lächerlich» gewesen. Bevor er mit dem Rapper zusammenarbeitete, hatte er unter anderen Hollywoodgrößen wie Leonardo DiCaprio (45), Robert Downey Jr. (55) und Steven Baldwin (54) beschützt.

«Ich gab ihm immer drei Optionen»

Im Interview erzählt Stanulis auch von seinem ersten Arbeitstag. «Es war an einer Fashion Week. Wir sind zusammen zu einem seiner Studios gefahren, wo er seine Kleider herstellen lässt. Vor dem Aufzug fragte er mich: ‹Drückst du nicht auf den Knopf?› Ich meinte dazu, dass ich keine Ahnung hätte, in welche Etage wir müssten. Daraufhin tickte er aus und kritisierte, dass ich nicht vorher angerufen und gefragt hätte, in welches Stockwerk er müsse.»

Kanye habe sich länger nicht beruhigt – bis Stanulis ihm drei Optionen angeboten habe: «Wir können das hier auf drei Arten regeln: Erstens könntest du mir sagen, welchen Knopf ich drücken soll, und dann weiß ich es fürs nächste Mal. Zweitens könntest du den Knopf drücken, und ich merke es mir für nächstes Mal. Oder drittens: Wir stehen den ganzen Tag vor diesem Lift, und du erzählst mir, wie kostbar deine Zeit ist.»

Nach diesem ersten Konflikt sei es immer wieder zu ähnlichen Situationen gekommen. «Ich gab ihm drei Optionen, er nahm immer die erste», sagt Stanulis lachend. Kanye kündigte seinem Bodyguard Steve 2016.

(L'essentiel/Lucia Krones)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sylvie am 18.05.2020 07:15 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn dumme Leute durch die Gnade von noch dümmeren zu viel Geld kommen, passiert sowas. Dann meinen sie sie könnten sich alles erlauben, nur weil sie Geld haben. Wie sagt man so schön, "gegen Dummheit ist kein Kraut gewachesen"!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sylvie am 18.05.2020 07:15 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn dumme Leute durch die Gnade von noch dümmeren zu viel Geld kommen, passiert sowas. Dann meinen sie sie könnten sich alles erlauben, nur weil sie Geld haben. Wie sagt man so schön, "gegen Dummheit ist kein Kraut gewachesen"!!