DFB-Pokal

02. März 2020 13:07; Akt: 02.03.2020 14:04 Print

Saarbrücken will Pokal-​​Geschichte schreiben

SAARBRÜCKEN – Nach den Siegen gegen Regensburg, Köln und Karlsruhe wollen die Saarländer gegen Fortuna Düsseldorf für die nächste Sensation sorgen.

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Saarbrückens Trainer Lukas Kwasniok (r.) jubelt im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den Karlsruher SC. Sein Team gewann das Spiel mit 5:3 im Elfmeterschießen. (Bild: DPA/Oliver Dietze)

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Noch nie in der 85-jährigen Historie des DFB-Pokals hat ein Viertligist das Halbfinale erreicht. Das soll sich am Dienstagabend im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion ändern. Dann will der 1.FC Saarbrücken seinem Pokal-Märchen ein weiteres Kapitel hinzufügen. Der Gegner heißt ab 18.30 Uhr Fortuna Düsseldorf, derzeit auf Platz 16 der Fußball-Bundesliga.

Nach dem 1. FC Magdeburg (2000/01) und Holstein Kiel (2011/12) ist Saarbrücken erst der dritte Viertligaverein, der die Runde der letzten Acht erreicht. Mit dem möglichen Halbfinaleinzug würde der Außenseiter aus dem Saarland nicht nur für ein Novum sorgen, sondern auch einen Club aus dem Wettbewerb kegeln, der auch im Hinblick auf die Finanzen einige Klassen über dem 1. FCS spielt. Mit einem Etat von rund vier Millionen Euro zählen die Saarbrücker in der laufenden Saison zwar zu den finanzstärksten Viertligavereinen, doch im Vergleich zu den 33 Millionen, die der Fortuna zur Verfügung stehen, ist der Tabellenführer der Regionalliga Südwest ein ganz kleiner Club.

Erfolge bringen Geldsegen

Der neue Düsseldorf-Trainer Uwe Rösler rechnet fest mit dem Einzug seiner Mannschaft ins Halbfinale. Die Chancen stünden «ganz gut, denke ich», sagt der 51-Jährige dem Kicker. «Wir haben großen Respekt vor dem 1. FC Saarbrücken und den Siegen, mit denen er es bis ins Viertelfinale geschafft hat. Wir werden uns auf diesen Regionalligisten genauso akribisch vorbereiten wie auf jeden Bundesliga-Gegner», so Rösler weiter.

Nach Ansicht der Saarländer stellen die Gäste aus dem Rheinland keine unüberwindbare Hürde dar. «Im Hinblick auf die Liga hätte ich nichts dagegen, wenn wir es in 90 Minuten schaffen würden», sagte Saarbrückens Torhüter Daniel Batz.

Finanziell ist der 1. FCS schon jetzt ein Gewinner. Etwa 2,6 Millionen Euro spülte der Sprung ins Viertelfinale in die Vereinskasse. Bekommen die Saarbrücker den Eintrag in die Geschichtsbücher würde diese Summe auf rund 5,4 Millionen Euro steigen.

Die Highlights des Viertelfinales gegen den Karlsruher SC.

Das Achtelfinale gegen den 1.FC Köln.

Die erste Pokalrunde gegen Jahn Regensburg.

(sw/L'essentiel/dpa)

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