«Ekelhaftes Spiel»

23. August 2020 17:00; Akt: 23.08.2020 19:29 Print

1. FCK qualifiziert sich mit Mühe für den DFB-​​Pokal

PIRMASENS – Der 1. FC Kaiserslautern bereitet sich auf die 3. Liga vor. Doch der Sieg im Landespokal-Finale gegen einen Fünftligisten offenbarte einige Schwächen.

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Das Spiel gegen einen Fünftligisten offenbarte noch einige Schwächen im Team von Boris Schommer. (Bild: Ronny Hartmann)

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Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat sein erstes Etappenziel erreicht und sich durch seinen Finalsieg im Südwestpokal für den DFB-Pokal qualifiziert. Dort treffen die Pfälzer zwischen dem 11. und 14. September im Fritz-Walter-Stadion auf Zweitligist Jahn Regensburg.

Gegen Fünftligist Alemannia Waldalgesheim bekleckerte sich die Mannschaft von Trainer Boris Schommers am Samstag in Pirmasens in 120 torlosen Minuten keineswegs mit Ruhm und benötigte ein Elfmeterschießen, um die Partie mit 5:3 für sich zu entscheiden.

« Das war ein sehr schweres und ekelhaftes Spiel. »

FCK-Kapitän Carlo Sickinger, der den entscheidenden Strafstoß verwandelte, äußerte sich nach dem Spiel selbstkritisch: «Das war ein sehr schweres und ekelhaftes Spiel. Wir haben aber unsere Qualität als klassenhöheres Team nicht ausgespielt. Zum Glück ist es am Ende gut gegangen. Wir können mit der Leistung natürlich nicht zufrieden sein.»

Schommers sprach vom «Quäntchen Glück», das seine Elf auf ihrer Seite hatte: Im Elfmeterschießen sprang der Schuss von Waldalgesheims Michael Widera vom Pfosten zurück ins Feld. Lauterns Alexander Winkler traf den Innenpfosten und von dort ging der Ball ins Tor. Schommers' Resümee der über weite Strecken schwachen Darbietung seines Teams fiel keineswegs euphorisch aus: «Wir haben eine Pflichtaufgabe erfüllt und wissen auch, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Das war uns aber schon vor der Partie klar.»

Neun Tage Trainingslager

Intensiv an ihren Defiziten arbeiten können die Roten Teufel von diesem Montag an. Dann geht für neun Tage ins Trainingslager ins südpfälzische Herxheim. Dabei ist dann auch der Ende der vergangenen Woche vom Bundesligisten FC Augsburg verpflichtete Mittelfeldspieler Tim Rieder, der im Verbandspokalfinale noch nicht zum Einsatz kam.

Die größte Chance für den FCK in der regulären Spielzeit vergab Lucas Röser (74. Minute), der mit einem Foulelfmeter am überragenden Alemannia-Torwart Pasquale Patria scheiterte. Der kurz zuvor eingewechselte Mohamed Morabet war im Strafraum zu Fall gebracht worden. Im abschließenden Duell vom Punkt hatten die Pfälzer dann die besseren Nerven.

(L'essentiel/dpa)

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