Radsport

22. September 2020 18:04; Akt: 22.09.2020 18:42 Print

Tour-​​Organisatoren für Vorfälle verantwortlich

LUXEMBURG – Wie mehrere Ministerien in einer Erklärung mitteilen, obliegt die Sicherheit der Radsportler bei der Tour de Luxembourg den Organisatoren.

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Ein Lkw auf der Strecke der Tour de Luxembourg - nicht die einzige Situation, die eine Sicherheitsdebatte ausgelöst hat. (Bild: Twitter)

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Luxemburgs Regierung hat in der Frage der Sicherheit für die Radfahrer bei der Tour de Luxembourg die Verantwortung den Organisatoren zugeschoben. Dies geht aus der gemeinsamen Antwort von Mobilitätsminister Francois Bausch, Sportminister Dan Kersch und Henri Kox, dem Minister für innere Sicherheit hervor.

In der Antwort auf die parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Jeff Engelen (ADR) gehen die Minister zwar nicht auf den möglichen Imageschaden für das Großherzogtum ein, den der Fahrerstreik auf der zweiten Etappe der Tour de Luxembourg aufgrund von Sicherheitsmängel möglicherweise hervorgerufen hat. Wohl aber, dass im Vorfeld alle Voraussetzungen für die Durchführung des Straßenradrennens erfüllt worden wären. Das beinhalte unter anderem Schadensversicherungen, Treffen mit der Straßenbauverwaltung, den Gemeinden sowie der Polizei.

Situation soll analysiert werden

Weiter teilen die Minister mit, dass sich die Organisatoren verpflichtet haben, die Sicherheitsmaßnahmen zu organisieren und die Radrennfahrer im Sinne der Straßenverkehrssicherheit vor und hinter dem Fahrerfeld mit Begleitfahrzeugen zu schützen. Desweiteren stünden die Organisatoren während der Dauer des Rennens in der vollen Verantwortung: für Personenschäden (Fahrer oder Drittpersonen) und Sachschäden, etwa an öffentlichem Eigentum.

Aus der Antwort geht hervor, dass die vom Mobilitätsminister ausgestaltete Ausnahmeregelung klare Regeln enthalte, die befolgt werden müssten. Nichstdestotrotz bedauern die Minister die Vorfälle bei der Tour de Luxembourg. In einem Treffen mit allen beteiligten Akteuren solle nun die Situation analysiert werden, um die Sicherheit der Sportler in Zukunft besser garantieren zu können und solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Dass die Sicherheit an erster Stelle stehe, sei im Sinne aller Beteiligten.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Susi am 23.09.2020 09:01 Report Diesen Beitrag melden

    Jeder sucht den Schuldigen woanders. Ich sehe die Tour de Luxembourg schon auf der Indoorpiste in Mondorf.

  • lucia am 23.09.2020 05:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Selwer Schold Herr Schleck also

  • Jean am 23.09.2020 06:05 Report Diesen Beitrag melden

    Die Organisatoren waren schon Looser bei der Tour de France,wieso sollten sie ein Tour de Luxembourg organisieren können,Wie heisst es,Schuster,bleib bei deinen Leisten.Wenn ich das nicht selbst auf die Reihe kriege,dann nehm ich Leute, die was davon verstehen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Susi am 23.09.2020 09:01 Report Diesen Beitrag melden

    Jeder sucht den Schuldigen woanders. Ich sehe die Tour de Luxembourg schon auf der Indoorpiste in Mondorf.

  • Jean am 23.09.2020 06:05 Report Diesen Beitrag melden

    Die Organisatoren waren schon Looser bei der Tour de France,wieso sollten sie ein Tour de Luxembourg organisieren können,Wie heisst es,Schuster,bleib bei deinen Leisten.Wenn ich das nicht selbst auf die Reihe kriege,dann nehm ich Leute, die was davon verstehen.

  • lucia am 23.09.2020 05:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Selwer Schold Herr Schleck also

  • Marc am 22.09.2020 20:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Etape Rosport-Schifflange kam im Escher/Kayler Poteau ein schwarzer Golf Gti (Siehe RTL TV)den Fahrern entgegen? Wurde dieser Fahrer und der Fahrer des LKW's von der Prov....e protokolliert?! Dass es keine Verletzten oder Toten gab war pures Glück und die Organisatoren müssen zur Verantwortung gezogen werden.

  • jimbo am 22.09.2020 20:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eng schein Reklamm vir Lëtzebuerg, wat och nach weltwäit iwwerdroe ginn ass....