In Luxemburg – 100 Jäger töten sieben Wildschweine
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In Luxemburg100 Jäger töten sieben Wildschweine

LUXEMBURG – Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest wurde in der vergangenen Woche eine Jagd an der Grenze zu Belgien organisiert.

100 Jäger haben in der vergangenen Woche sieben Wildschweine erlegt.

100 Jäger haben in der vergangenen Woche sieben Wildschweine erlegt.

Tobias Schwarz

Am Donnerstag und Freitag wurden an der Grenze zu Belgien umfangreiche Mittel mobilisiert, um die Wildschweine zu jagen. In dem Gebiet soll die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest eingedämmt werden. Aus diesem Grund haben sich «etwa hundert Jäger und etwa fünfzig Fährtenleser» versammelt, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt.

In den zwei Tagen erschossen die Jäger sieben Wildschweine, die Fährtenleser fanden zwei Kadaver. Die Überreste wurden zur Analyse nach Mamer gebracht. Bei den sieben getöteten Ebern konnte die Schweinepest nicht nachgewiesen werden, genau wie bei einem der gefundenen Tiere. Bei dem zweiten Kadaver war der Test nicht durchführbar. Seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Belgien wurden in Luxemburg insgesamt 226 Tests durchgeführt. Sie waren bisher alle negativ.

Das Landwirtschaftsministerium erklärt, dass die Jagd ohne Hunde vonstatten ging. Dadurch sollte verhindert werden, dass andere Tiere, wie Rehe, aufgeschreckt werden.

(jw/L'essentiel)

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