Ukraine-Krieg: 125 Kriegsgeflüchtete im «Grand Hotel» in Echternach untergebracht
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Ukraine-Krieg125 Kriegsgeflüchtete im «Grand Hotel» in Echternach untergebracht

ECHTERNACH – Rund die Hälfte aller Ukraine-Geflüchteten in Luxemburg sind in Einrichtungen des Nationalen Aufnahmeamtes untergebracht. Eine davon ist das «Grand Hotel» in Echternach.

von
Pascal Piatkowski
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Julien Garroy/Editpress

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3014 Personen aus der Ukraine haben bis zum 10. Mai dieses Jahres den Status des vorübergehenden Schutzes in Luxemburg erhalten. Das geht aus den Zahlen hervor, die Außenminister Jean Asselborn am Freitagabend in Echternach vorgelegt hat. Zu diesem Anlass besuchte Asselborn, der auch Minister für Immigration und Asyl ist, das «Grand Hotel» in Echternach, das aktuell als Unterkunft für 125 Kriegsgeflüchtete dient.

152 Personen könnte das ehemalige Hotel insgesamt beherbergen. Die Familien, aber auch alleinstehende Frauen und Männer können dort bis zum Ablauf des vorübergehenden Schutzes bleiben. Die Frist liegt derzeit beim 4. März 2023.

Von den 3014 Geflüchteten sind mit 1520 Personen rund die Hälfte in insgesamt 19 Einrichtungen des Nationalen Aufnahmeamtes (ONA) untergebracht. 88,2 Prozent von ihnen haben die ukrainische Staatsbürgerschaft, die Mehrheit sind mit fast 60 Prozent Frauen und 32,3 Prozent sind Minderjährige.

Unterkunft in Echternach

Das «Grand Hôtel» in Echternach verfügt über 37 Zimmer für zwei bis sechs Personen, die jeweils mit einem Badezimmer ausgestattet sind. Weiter gehören dazu ein Aufenthaltsraum, ein Speisesaal und eine Waschküche mit acht Waschmaschinen und acht Trocknern. Die Mahlzeiten werden bereitgestellt, zudem sind zwei Wachleute sind rund um die Uhr anwesend.

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