In Luxemburg – 14 Tote seit Januar auf Luxemburgs Straßen

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In Luxemburg14 Tote seit Januar auf Luxemburgs Straßen

LUXEMBURG - Die Zahl der Verkehrstoten in Luxemburg ist im Vergleich zu 2015 leicht rückläufig. Doch sie bleibt auf hohem Niveau.

2017 werden weitere 10 Radarfallen im Luxemburger Verkehrsnetz installiert.

2017 werden weitere 10 Radarfallen im Luxemburger Verkehrsnetz installiert.

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Die Bilanz des ersten Halbjahres 2016 für das Großherzogtum zeigt: Die Zahl der Verkehrsunfälle ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zurückgegangen. Laut einer Zählung von L'essentiel waren seit Anfang des Jahres 14 Todesopfer im Straßenverkehr zu beklagen. Im ersten Halbjahr 2015 kamen 16 Menschen ums Leben.

Für mehr Sicherheit im Verkehr sollen die 20 fix installierten Radarfallen sorgen, die seit dem Frühjahr in Betrieb sind. Zehn weitere Geräte werden im Verlauf des nächsten Jahres angeschlossen. Zudem verfügt die Polizei über sechs neue mobile Radargeräte, die flexibel eingesetzt werden können.

Luxemburg Klassenschlechtester

Laut Angaben der Europäische Vereinigung der Verkehrsunfallopfer (FEVR) belegte Luxemburg im Vorjahr die schlechteste Verkehrsopfer-Bilanz aller EU-Mitgliedsstaaten. Zwischen 2010 und 2015 stieg die Zahl der Opfer um 11 Prozent, obwohl in allen anderen 26 Staaten Rückgänge verzeichnet wurden.

2015 verloren insgesamt 36 Menschen auf den Straßen von Luxemburg ihr Leben. Die Behörden verzeichneten zudem 983 Unfälle mit Verletzten. 319 Personen wurden schwer verletzt, das entspricht einem Plus von 30 Prozent im Vergleich zu 2014.

(pp/L'essentiel)

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Wo staut es sich mal wieder auf den Straßen im Großherzogtum? Wo wird geblitzt? Und wo behindert eine Baustelle den Verkehr?

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