Facebook macht's möglich – 15 Millionen Menschen erstmals online

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Facebook macht's möglich15 Millionen Menschen erstmals online

Mit der Plattform Free Basics ermöglicht Facebook Menschen auf der ganzen Internetzugang, die bislang noch keinen hatten. 24 Länder profitieren derzeit davon.

Mark Zuckerberg will mit seinem Programm mehr Menschen einen Internetzugang bieten.

Mark Zuckerberg will mit seinem Programm mehr Menschen einen Internetzugang bieten.

DPA/Peter Dasilva

Durch eine Initiative von Facebook haben 15 Millionen Menschen auf der ganzen Welt erstmals Zugang zum Internet erhalten. Das sagte der Gründer des weltgrößten sozialen Netzwerks, Mark Zuckerberg, am Mittwoch bei einer Fragestunde an einer Universität in Delhi. Die Plattform Free Basics, über die ausgesuchte Dienste kostenlos erreichbar sind, gebe es mittlerweile in 24 Ländern. Im August lag die Zahl der Nutzer noch bei 9 Millionen. Die Initiative ist umstritten, weil nicht alle Webseitenbetreiber davon profitieren.

Zuckerberg hatte die Initiative 2013 zunächst unter dem Namen Internet.org gestartet. Sie soll Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern Internetzugang verschaffen - etwa auch mit Hilfe von Drohnen und Satelliten. «Durch Free Basics bekommen Menschen Zugang zu Funktionen wie Kommunikations- und Bildungsangeboten», sagte Zuckerberg.

«Allein in Indien haben dadurch über eine Million Menschen Zugang zum Internet bekommen», sagte der Facebook-Chef. Auf dem Subkontinent sind noch rund eine Milliarde Menschen vom Internet abgeschnitten. Die Einführung von Free Basics hatte im April für Proteste gesorgt, da nur ausgewählte Webseiten zu erreichen waren. Facebook hatte daraufhin den Dienst weiter geöffnet. Google geht in Indien ähnliche Wege und will bis 2016 rund 400 Bahnhöfe mit WLAN ausstatten.

(L'essentiel/dpa)

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