Industriebrachen – 1500 Wohnungen sollen in Brachen entstehen

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Industriebrachen1500 Wohnungen sollen in Brachen entstehen

LUXEMBURG – Großprojekt gegen die Wohnungsnot: 1500 Wohneinheiten sollen auf verschiedenen Industriebrachen des Stahlriesen ArcelorMittal entstehen.

«Die Projekte zum Bau von Wohngebäuden werden bald ans Tageslicht kommen.» Das versprach Premierminister Xavier Bettel während seiner Rede zur Lage der Nation in der vergangenen Woche. Einen besonderen Bezug stellte Bettel zu den positiven Ergebnissen der Verhandlungen mit dem Stahlkonzern ArcelorMittal her, der sein Hauptquartier auf den Kirchberg verlegt, und somit der Regierung erlaubt, noch mehr Bauland in die Waagschale zu werfen.

Am Dienstagnachmittag hat Wohnungsbauminister Marc Hansen erklärt, dass weitere Projekte zur Steigerung der Wohnfläche auf ehemaligen Brachen von ArcelorMittal ans Licht kommen werden. Die Projekte umfassen ein Gebiet von insgesamt 60 Hektar, darauf sollen rund 1500 Wohneinheiten sowie verschiedene kommerzielle Gebäude entstehen. Insgesamt sind fünf Gebiete im Gespräch, die insgesamt 16 Millionen Euro kosten sollen: Düdelingen (Walzwerk), Wiltz (ehemaliges Circuit-Foil-Gelände), Petingen (ehemaliges Eucosider-Gelände) Sanem-Belvaux (Rue d’Usine) und der Parkplatz in Esch/Lallingen.

Für die ersten vier Terrains gibt es bereits eine schriftliche Übereinkunft, für das Gelände in Esch liegt ein Plan in der Schublade. Auf dem ehemaligen Parkplatz soll das Feuer- und Rettungszentrum und das neue Gebäude für die Police Grand-Ducale entstehen, erklärt Innenminister Dan Kersch.

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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