Geldregen für «CR7» – 16 Millionen als tröstendes Pflaster
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Geldregen für «CR7»16 Millionen als tröstendes Pflaster

Das öffentliche Gejammer von Cristiano Ronaldo über seine Situation bei Real Madrid zeigt nun Wirkung. Dem Portugiesen winkt eine fette Gehaltserhöhung.

Nach seiner Auswechslung und den Tränen im Spiel gegen Granada ließ Cristiano Ronaldo verlauten, dass er traurig sei in Madrid. Den Grund für seine Trübsal nannte der Portugiese aber nicht. Nach einer Woche voller Spekulationen und Wechselgerüchten rund um Reals Superstar scheint Vereinspräsident Florentino Pérez nun eine Möglichkeit gefunden zu haben, Ronaldos Tränen zu trocknen.

Laut der spanischen Sportzeitung «As» soll «CR7» eine Lohnerhöhung von nicht weniger als sechs Millionen Euro erhalten. Das heißt, Ronaldo würde dann 16 Millionen Euro pro Jahr verdienen und muss sich nicht mehr mit «läppischen» 10 Millionen zufrieden geben. Mit der Gehaltserhöhung soll auch sein Vertrag bei den Madrilenen verlängert werden. Der laufende Vertrag des 27-Jährigen läuft 2015 aus. Diese «königlichen» Aussichten dürften selbst dem erfolgsverwöhnten Portugiesen wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Eto’o verdient am meisten

Damit würde sich der teuerste Spieler aller Zeiten (94 Millionen Euro Ablöse) einem weiteren Rekord nähern. Bislang lag Ronaldo nur auf dem 10. Rang der bestbezahlten Fußball-Spieler. Mit der Lohnerhöhung würde er gleich acht Plätze gutmachen und auf den zweiten Platz vorrücken. An der Spitze dieser Liste fungiert der Kameruner Samuel Eto’o, der beim russischen Verein Anschi Machatschkala unter Vertrag steht. Der Ex-Inter-Söldner, der auch schon bei Real Madrid und Barcelona gekickt hat, verdient rund 20 Millionen Euro pro Jahr. Da muss sogar Ronaldo hinten anstehen.

Real-Boss Pérez erhofft sich mit diesem Anflug von Großzügigkeit, den Superstar in den eigenen Reihen halten zu können. Denn Ronaldos Gejammer hat die ganz großen Player im Weltfußball aufhorchen lassen. Angeblich soll Manchester City ein Angebot von 120 Millionen Euro vorbereiten. Auch Paris Saint-Germain und Anschi Machatschkala sollen bereit sein, eine Rekord-Ablöse hinzublättern.

Geld ist nicht alles

Wohin Ronaldos Reise noch führen wird, ist momentan unklar. Pérez sei aber bereit, seinen Schützling mehr als nur finanziell zu unterstützen. Nachdem sich «CR7» bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres mit dem enttäuschenden dritten Platz zufriedengeben musste, will ihn der Real-Präsident im Januar nach Zürich begleiten, wenn der beste Fußballer der Welt gekürt wird.

(L'essentiel Online / dke)

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