In Bayern – 172 Mal! Freier prellt Prostituierte mit Blüten

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In Bayern172 Mal! Freier prellt Prostituierte mit Blüten

Ein Mann aus Bayern hat seine regelmäßigen Schäferstündchen im Bordell selbst finanziert – mit seinem alten Drucker. Der Schwindel fiel erst jetzt auf.

Mit Falschgeld hatte ein Freier lange Zeit Erfolg bei Frauen.

Mit Falschgeld hatte ein Freier lange Zeit Erfolg bei Frauen.

DPA

Dieser Spaß war nicht blütenrein: Immer wieder suchte ein 55-jähriger Familienvater aus der Nähe von Regensburg die Gesellschaft von Prostituierten. Auf Dauer ist das keine billige Angelegenheit. Und da der Frührentner nicht im Geld schwamm, hat er sich kurzerhand sein eigenes gedruckt. Dazu schaffte er sich noch nicht einmal hochwertiges Gerät an. Mit einem stinknormalen Tintenstrahldrucker erzeugte er sich Schein um Schein – und beglich damit seine Rechnungen bei seinen Herzensdamen.

Doch irgendwann geht auch die schönste Zeit zu Ende. Die Blüten fielen jemandem auf. Nun muss sich der Mann vor dem Regensburger Landgericht verantworten, wie der Bayerische Rundfunk berichtet. Der Staatsanwalt braucht demnach alleine eine Viertelstunde, um die insgesamt 172 Fälle zu verlesen. Der Fälscher bestritt die Tat vor Gericht nicht. Er zeigte sich eher verblüfft, dass seine List so lange geglückt war. Schließlich seien die Blüten ja keine Meisterwerke gewesen.

Da der Mann bereits 2013 wegen Geldfälschung angeklagt wurde, droht ihm nun eine Gefängnisstrafe.

(hej/L'essentiel)

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