Bayreuth – 18-Jähriger schläft bei Freundin – ersticht Eltern
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Bayreuth18-Jähriger schläft bei Freundin – ersticht Eltern

Ein18-Jähriger, der im Wohnhaus seiner 16-jährigen Freundin übernachtete, tötete offenbar die Eltern des Teenagers. Drei weitere minderjährige Kinder waren zur Tatzeit im Haus.

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In der Nacht auf Sonntag fand die Polizei in einem Haus ein erstochenes Ehepaar.

In der Nacht auf Sonntag fand die Polizei in einem Haus ein erstochenes Ehepaar.

Imago
Die Tat ereignete sich in Mistelbach bei Bayreuth.

Die Tat ereignete sich in Mistelbach bei Bayreuth.

Wikipedia/ Benreis/ CC BY 3.0
Mistelbach liegt sieben Kilometer von Bayreuth entfernt.

Mistelbach liegt sieben Kilometer von Bayreuth entfernt.

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Die Tat ereignete sich in der Nacht auf Sonntag. Nachbarn der Familie hatten in Mistelbach im Kreis Bayreuth kurz nach Mitternacht Hilferufe aus dem Haus vernommen und die Polizei alarmiert. Als die Beamtinnen und Beamten vor Ort eintrafen, fanden sie im Keller des Hauses ein totes Ehepaar, wie infranken.de berichtet. Bei den Opfern handelt es sich um einen 51 Jahre alten Mann, laut der «Bild»-Zeitung Kinderarzt Stefan S., und seine 47-jährige Ehefrau Antje. Beide wiesen Stichverletzungen auf.

Rasch geriet der 18 Jahre alte Felix S., der in der Tatnacht bei der Familie übernachtet hatte, in den Fokus der Ermittlerinnen und Ermittler. Ein Großaufgebot fahndete nach dem Mann. Dieser stellte sich drei Stunden nach der Bluttat selbst bei der Polizei und ließ sich widerstandslos festnehmen. Er wurde in Untersuchungshaft gesetzt.

Mutmaßlicher Täter ist Freund der ältesten Tochter

Wie am Montag bekannt wurde, ist der mutmaßliche Täter der Freund der ältesten Tochter des Paares, die laut focus.de 16 Jahre alt ist. Einen Einbruch schlossen die Ermittlerinnen und Ermittler aus. Ebenfalls im Haus anwesend waren die drei minderjährigen Geschwister der Tochter – ob diese die Tat mitansehen mussten ist noch unklar. Sie werden derzeit vom Jugendamt betreut. Die Tochter hat nach Angaben der Polizei nichts mit der Tat zu tun.

Der Täter soll am frühen Montagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt werden. Zu einem möglichen Motiv ist noch nichts bekannt. Wie die «Bild» berichtet, soll Felix S. kurz zuvor zu Hause ausgezogen sein und bei den späteren Mordopfern gelebt haben.

(L'essentiel/trx)

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