In Luxemburg – 2500 Radsportler fahren mit Schleck und Indurain

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In Luxemburg2500 Radsportler fahren mit Schleck und Indurain

BAD MONDORF – Rund 2500 Fahrer aus rund dreißig Ländern kamen am Samstag zum Schleck Gran Fondo ins Großherzogtum.

20180526 Mondorf/Luxembourg Schleck Gran Fondo   �Editpress/Claude Lenert

20180526 Mondorf/Luxembourg Schleck Gran Fondo �Editpress/Claude Lenert

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«Heute findet die zweite Ausgabe des Rennens statt. Im vergangenen Jahr haben fast 2000 Fahrerinnen und Fahrer daran teilgenommen. In diesem Jahr sind es rund 2500", erklärt François Risch von der Organisation. Der Schleck Gran Fondo ist Teil der Weltserie Gran Fondo des Internationalen Radsportverbandes (UCI). Das Rennen in Luxemburg stand unter der Schirmherrschaft von Frank Schleck, dem dritten Platz bei der Tour de France 2011. Bei der Serie dürfen Fahrer aller Leistungsklassen – vom Hobbyradsportler bis hin zum Profi – teilnehmen.

Unter den Amateuren waren bei der 2018er-Auflage viele Stammgäste der Rennserie. «Das ist das zweite Mal, dass ich daran teilnehme. Ich will sportliche Atmosphäre genießen und mich selbst zu übertreffen», sagt Jerôme aus Esch/Alzette. Roald, der aus Belgien angereist ist, ist begeistert von der Organisation in Luxemburg: «Die Straßen hier sind in sehr gutem Zustand. Das wird ein tolles Rennen. Ich möchte mich für das Finale der Gran Fondo World Series qualifizieren.»

Ein fester Platz im Luxemburger Sportkalender

Die ersten Fahrer starteten um 9.30 Uhr. An der Spitze des Feldes standen Frank Schleck, sein Bruder Andy, Miguel Indurain, fünfmaliger Gewinner der Tour de France sowie Außenminister Jean Asselborn, ein großer Radsportfan.

«Wir bieten zwei Rundkurse an. Der erste ist 155 Kilometer lang. Der Zweite mit 85 Kilometer ist etwas kürzer», erklärt François Risch. «Die Veranstaltung ist eine tolle Gelegenheit, den Radsport und die teilnehmenden Gemeinden bekannter zu machen. Wir wollen, dass dieses Rennen zum festen Teil des Luxemburger Sportkalenders wird», sagt Johny Schleck, Vater von Frank und Andy.

(Pierre François/L'essentiel)

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