Philippinen – 29 Tote bei Militärflugzeug-Absturz

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Philippinen29 Tote bei Militärflugzeug-Absturz

Nach einem Flugzeugabsturz auf den Philippinen sind die Rettungsarbeiten voll im Gang. Das Verteidigungsministerium meldet mindestes 29 Tote.

Beim Absturz eines philippinischen Militärflugzeugs sind mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen. 92 Insassen seien an Bord der Maschine gewesen, als sie am Sonntag bei einem fehlgeschlagenen Landeversuch abstürzte, sagte Verteidigungsminister Delfin Lorenzana.

40 Personen seien lebend gerettet worden. Über den Zustand der übrigen 35 Insassen gab es zunächst keine Angaben. Die Rettungsarbeiten seien noch in vollem Gang, sagte Lorenzana.

Laut dem chinesischen Sender CCTV handelte es sich beim Flugzeugtyp um eine C130. Mehrere Medien berichten, dass das Flugzeug nahe des Ortes Sulu im Nordwesten der Insel Jolo abstürzte.

CNN Philippines berichtet auf Twitter, dass das Transportflugzeug während des Landeanflugs um 11.30 Uhr Lokalzeit die Piste in Jolo verpasste und daraufhin in ein nahegelegenes Dorf gerast sei. Um 7.24 Uhr gibt der Sender an, dass bereits 40 Insassen lebend gerettet werden konnten.

Philippinische Armee kämpft auf Jolo gegen Abu Sayyaf

Viele der Soldaten an Bord hatten kürzlich ihre Grundausbildung abgeschlossen und sollten nun auf Jolo stationiert werden. Die Insel liegt im mehrheitlich muslimischen Süden der Philippinen, wo die Armee unter anderem gegen die Islamistengruppe Abu Sayyaf im Einsatz ist.

Abu Sayyaf war in den 90er Jahren mit Geld von Al-Kaida-Führer Osama bin Laden gegründet worden. Die Gruppierung wurde durch die Entführung zahlreicher Ausländer bekannt. Im Jahr 2017 enthaupteten die Islamisten den 70-jährigen deutschen Segler Jürgen Kantner, nachdem ihre Forderungen nach einem Lösegeld von rund 600.000 Dollar nicht erfüllt worden waren.

(L'essentiel/AFP/DPA/pme)

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