Rheinland-Pfalz: 33-Jähriger bricht im Polizistenmord-Prozess womöglich sein Schweigen

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Rheinland-Pfalz 33-Jähriger bricht im Polizistenmord-Prozess womöglich sein Schweigen

KAISERSLAUTERN – Der Mordprozess um tödliche Schüsse auf zwei Polizisten Ende Januar bei Kusel in der Pfalz wird an diesem Montag (11.00 Uhr) vor dem Landgericht fortgesetzt.

Blumen und Kerzen stehen an dem Tatort, an dem Ende Januar 2022 bei Kusel zwei Polizeibeamte bei einer Verkehrskontrolle erschossen wurden.

Blumen und Kerzen stehen an dem Tatort, an dem Ende Januar 2022 bei Kusel zwei Polizeibeamte bei einer Verkehrskontrolle erschossen wurden.

Sebastian Gollnow/dpa

Mit Spannung wird erwartet, ob der Nebenangeklagte sein Schweigen in der Verhandlung bricht. Der 33-Jährige hatte zwar kurz nach seiner Festnahme ausgesagt, schweigt aber seit Prozessbeginn. Das könnte sich ändern: Seinem Verteidiger zufolge ist der Mann jetzt bereit, auf schriftlich eingereichte Fragen des Gerichts zu antworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchte Strafvereitelung vor – er habe beim Verwischen der Spuren geholfen. Hauptangeklagter in dem Ende Juni begonnenen Prozess ist ein 39 Jahre alter Mann. Er soll eine 24 Jahre alte Polizistin und ihren fünf Jahre älteren Kollegen bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle erschossen haben. Die Anklage geht davon aus, dass der Mann Jagdwilderei vertuschen wollte.

Der Fall sorgte bundesweit für Entsetzen. Die beiden Männer waren kurz nach der Tat im nahe gelegenen Saarland festgenommen worden.

(dpa )

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