Parlamentarische Antwort – 3438 Corona-Fälle in der Schule seit dem Rentrée
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Parlamentarische Antwort3438 Corona-Fälle in der Schule seit dem Rentrée

LUXEMBURG – Trotz einer hohen Anzahl von Infektionen bei Kindern will Minister Claude Meisch keine Alarmglocken läuten.

Minister Claude Meisch, hier mit Xavier Bettel beim Rentrée, äußerte sich zur Gesundheitssituation in den Schulen.

Minister Claude Meisch, hier mit Xavier Bettel beim Rentrée, äußerte sich zur Gesundheitssituation in den Schulen.

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Sechs Klassen in Sanem aufgrund von 14 positiven Fällen in Quarantäne, eine Klasse in Rambruch nach sechs positiven Fällen in Quarantäne, eine weitere in Düdelingen nach der Infektion von sechs Schülern - die Fälle von Mini-Clustern in Schulen haben sich in Luxemburg vervielfacht. Auf Anfrage der CSV erklärte Bildungsminister Claude Meisch (DP) am Donnerstag in seiner parlamentarischen Antwort, dass seit Beginn des Schuljahres 3438 Corona-Fälle in den Schulen festgestellt wurden: 2234 in der Grundschule und 1204 in der Sekundarschule. Dieser Unterschied erklärt sich dadurch, dass «70 Prozent der Oberschüler geimpft sind». Der Minister versichert, dass die Behörden eine solche Situation erwartet hätten. Kinder unter 12 Jahren kommen für eine Impfung nicht in Frage. Außerdem ist die Einhaltung der Barrieregesten für Kinder viel komplizierter.

Vor diesem Hintergrund ist es keine Überraschung, dass die Altersgruppe der 0- bis 14-Jährigen mit 547 Fällen pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche die höchste Inzidenzrate des Landes verzeichnet.

Für das Bildungsministerium ist dies jedoch kein Grund, die Alarmglocke zu läuten. Trotz der hohen Ansteckungszahlen funktioniere das bestehende Dispositiv mit der Quarantäne der besonders betroffenen Klassen, sagt Meisch, der darauf hinweist, dass das Risiko von Komplikationen für die Jüngsten sehr gering sei. «Krankenhauseinweisungen von Kindern und Jugendlichen aufgrund von Covid-19 sind extrem selten. Seit Beginn der Pandemie in Luxemburg ist kein Minderjähriger an der Krankheit gestorben», beruhigt er.

(th/L'essentiel)

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