Brille? Nein danke – 3D-Fernsehen liegt flach

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Brille? Nein danke3D-Fernsehen liegt flach

Ist der Hype um die dritte Dimension bereits wieder vorbei? Die BBC stellt ihr 3D-Programm bis auf weiteres ein. Nur in den Kinos ist 3D weiter beliebt.

Der 3D-Trend entwickelte sich im privaten Bereich nicht zu dem gewünschten Erfolg, den sich die Fernsehhersteller erhofften. (Bild: Keystone/Alberto Estevez)

Der 3D-Trend entwickelte sich im privaten Bereich nicht zu dem gewünschten Erfolg, den sich die Fernsehhersteller erhofften. (Bild: Keystone/Alberto Estevez)

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Zumindest die Kinobetreiber scheinen vom Negativtrend nicht betroffen zu sein. Ob «Man of Steel», «World War Z» oder «Die Monster Uni»: Beim Gang ins Kino ist die 3D-Brille fast so sicher wie das Popcorn. Bei den angebotenen 3D-Filmen wählen momentan um die 80 Prozent 3D. Da 3D jedoch die ganze Aufmerksamkeit des Zuschauers verlangt, ist es laut Experten und das alltägliche Programm, das man eher nebenbei sieht, ungeeignet. So existieren auch nur eine Handvoll 3D-Sender, bei welchen es sich in der Regel um Bezahlsender handelt.

Laut Gasteiner ist 3D eine Marktnische für das Besondere. Ob die nächste Generation Fernseher, die 3D auch ohne Brillen darstellen können, der Entwicklung im privaten Bereich doch noch den fehlenden Schub verleihen können, bleibt abzuwarten.

(L'essentiel Online/pru)

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