In Nordrhein-Westfalen – 45 Blitze in der Minute zischten vom Himmel herab

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In Nordrhein-Westfalen45 Blitze in der Minute zischten vom Himmel herab

Auf die Rekordhitze folgte ein heftiges Unwetter: Während es in Luxemburg einigermaßen ruhig blieb, hatten die Nachbarn weniger Glück.

Blitze schlagen am fr�hen Morgen vom 03.07.2015 neben Windr�dern bei Wardenburg im Landkreis Oldenburg (Niedersachsen) ein. Heftige Sommergewitter haben in vielen Teilen Niedersachsens f�r Sch�den gesorgt. Foto: Sven Koopmann / photoka / dpa (zu lni "Donner, Blitz und weiter Hitze - Schattenseiten des Sommers" vom 03.07.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Blitze schlagen am fr�hen Morgen vom 03.07.2015 neben Windr�dern bei Wardenburg im Landkreis Oldenburg (Niedersachsen) ein. Heftige Sommergewitter haben in vielen Teilen Niedersachsens f�r Sch�den gesorgt. Foto: Sven Koopmann / photoka / dpa (zu lni "Donner, Blitz und weiter Hitze - Schattenseiten des Sommers" vom 03.07.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

DPA/Photoka

Das heißeste Wochenende des Jahres hat deutliche Spuren hinterlassen. Während Luxemburg trotz Gewitter-Warnungen weitestgehend verschont blieb, krachte es in den Nachbarländern Belgien und Deutschland gewaltig. Heftige Gewitter, die oft mit Hagel verbunden waren, sorgten für Schäden an zahlreichen Autos und Häusern. Mancherorts hatten die Hagelkörner die Größe von Tischtennisbällen.

Besonders betroffen war die Stadt Erfurt in Ostdeutschland. Dort fielen bis zu 40 Zentimeter Hagel, berichtet das Online-Portal catnat.net, welches auf Naturkatastrophen spezialisiert ist. In Hattingen am Rande des Ruhrgebiets wurden zwei Menschen vom Blitz getroffen und schwer verletzt. In Thüringen kippte eine Windböe auf der Autobahn 4 nahe Mellingen einen Lastwagen um. Das Führerhaus hing über einer Brücke und drohte in die Tiefe zu stürzen. Der Fahrer wurde gerettet.

Am Nachmittag ging es rund

Am späteren Nachmittag löste heftiger Regen unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Niedersachsen mehrere Rettungseinsätze aus. Innerhalb von 24 Stunden gingen bis zum Sonntagnachmittag 65.255 Blitze über Nordrhein-Westfalen nieder, berichtete der Deutsche Wetterdienst in Essen. Das sind 45 Blitze pro Minute.

In Belgien war die Feuerwehr insbesondere in der Region um Lüttich den ganzen Tag im Dauereinsatz. Auch hier gab es viele Schäden durch riesige Hagelkörner.

Zu Wochenbeginn hat sich das Wetter nun beruhigt. Nach zwei weiteren heißen Tagen im Großherzogtum soll es ab Mittwoch deutlich kühler werden.

(NC/dpa/L'essentiel)

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